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Wohnen in Nördlingen: Jetzt ist die Mittelschicht dran

Wohnen in Nördlingen: Jetzt ist die Mittelschicht dran
Kommentar Von Martina Bachmann
14.02.2020

Plus Es gibt genügend Wohn- und Immobilienangebote für Gut- und Bestensverdiener, meint RN-Redaktionsleiterin Martina Bachmann.

Man kann darüber diskutieren, ob die Kosten für die drei Wohnblöcke, die die Stadt und ihre Wohnungsgesellschaft auf dem BayWa-Gelände errichten lassen, zu hoch sind. Und ob eine Lüftungsanlage, Schallschutzfenster und Parkett wirklich nötig sind. Doch in einem sollten sich die Verantwortlichen einig sein: Diese drei Wohnblöcke müssen zügig gebaut werden. Denn in Nördlingen fehlt bezahlbarer Wohnraum. Den bieten diese drei Gebäude, wenn sie 2022 fertig sind – weil sich die Mieten laut Stadtbaumeister Hans-Georg Sigel am Einkommen der Bewohner orientieren werden.

Sicherlich werden bei diesen Wohnungen vor allem die zum Zug kommen, die sich auf dem normalen Wohnungsmarkt am schwersten tun. Das ist auch richtig so. Doch sowohl der neue Oberbürgermeister als auch der neu gewählte Stadtrat sollten die Mittelschicht nicht vergessen – diejenigen, die mehr haben als wenig, und weniger als viel. Die Nördlinger, die angesichts hoher Mieten und teuren, beengten neuen Bauprojekten mit ihren Familien lieber in die Stadtteile oder gleich in umliegende Riesgemeinden ziehen. Für Gut- und Bestensverdiener gibt es bereits ausreichend Wohn- und Immobilienangebote. Für sozial Schwache wird jetzt ebenfalls etwas getan. Jetzt ist die Mittelschicht dran.

Drei Wohnblocks, günstige Mieten

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