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Bilanz zur Nördlinger Mess' 2024: "Mit einem blauen Auge davongekommen"

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Bilanz zur Mess': "Mit einem blauen Auge davongekommen"

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    Besonders am zweiten Wochenende war die Nördlinger Mess' bestens besucht. Wettmachen konnte sie das Regenwochenende trotzdem nicht.
    Besonders am zweiten Wochenende war die Nördlinger Mess' bestens besucht. Wettmachen konnte sie das Regenwochenende trotzdem nicht. Foto: Jan-luc Treumann

    Zehn Tage Mess' liegen hinter Nördlingen. Und wie es scheint, entwickelte sich die Traditionsveranstaltung nach dem ersten verregneten Wochenende doch noch zum Guten. Besonders mit dem zweiten Wochenende zeigt sich Tourismus-Chef Daniel Wizinger zufrieden. "Da sind Zehntausende über die Kaiserwiese geschlendert, ein schönes Bild war das." Am Samstagabend mussten die Betreiber wegen Überfüllung sogar kurzzeitig das Bierzelt schließen. Insgesamt schätzt Wizinger, dass Zehntausende Menschen die diesjährige Mess' besuchten

    Da die Besucherzahlen auf der Mess' stark vom Wetter abhängig seien, habe der Veranstaltung dieses Jahr nicht die Hitze, sondern der Niederschlag zu schaffen gemacht, sagt Wizinger. Das Regenwochenende hätte man auch mit den Folgetagen zwar nicht mehr aufholen können, "aber wir sind glimpflich davongekommen. Wenn man überlegt, dass 30 Kilometer südlich die Menschen um ihre Existenzen kämpfen, stimmt das schon nachdenklich." Die Gesamtsituation sei in Relation dazu völlig verkraftbar gewesen. "Insgesamt blicken wir zufrieden und glücklich zurück", sagt der Tourismus-Chef. 

    Aufholen ließ sich das erste Wochenende der Mess' nicht

    Auch Uwe Kohler, Sprecher des Bayerischen Landesverbandes des Marktkaufleute und selbst Betreiber eines Standes für Haushaltswaren auf der Mess' wirkt erleichtert. "Das erste Wochenende hatten wir Pech und die Prognosen für das zweite waren zeitweise schlecht. Da hatten wir dann doch Glück", sagt er. Nach der Halbzeit seien die Geschäfte bei den Markthändlern gut gelaufen, auch jene, die das erste Mal hier waren, seien zufrieden. Aufholen konnten die Marktleute das Regenwochenende zwar nicht, da an den Wochenenden die meisten Verkäufe stattfänden, aber: "Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen."

    Am ersten Wochenende brach laut Werner Schwarzer vom Reise- und Verkehrsbüro Schwarzer regenbedingt die Auslastung des Mess'-Busses auf 40 Prozent ein, danach stabilisierte sich die Lage. Der Mess'-Bus, der die Gäste aus dem Rieser Umland abholt und nachts wieder heimfährt, sei nach dem ersten Wochenende so gut wie im vergangenen Jahr angenommen worden, sagt Schwarzer. 

    Der Shuttle-Bus zur Nördlinger Mess' überraschte die Veranstalter

    Positiv überrascht zeigt sich er sich vom Pendelbus, den die Stadt beim Reiseunternehmen angefragt hatte. Der Shuttle-Service fuhr zwischen Parkplätzen im Stadtgebiet und Kaiserweise hin und her, da der übliche Wiesenparkplatz vom Regen aufgeweicht war und nicht befahren werden konnte. Auch Daniel Wizinger bestätigt: Der Shuttle-Bus wurde vor allem am Samstag gerne und viel genutzt. Wizinger habe zu Hochzeiten mehr als 75 Leute in dem Bus gezählt, Leerfahrten habe es keine gegeben. 

    Was die Sicherheit betrifft, berichtet Nördlingens stellvertretender Polizeichef Werner Mäder von kleineren Vorfällen: Vier Rangeleien unter Betrunkenen registrierte die Polizei, wo sie aber nicht großartig einschreiten habe müssen. Ein Heranwachsender beschädigte einen Schaustellerstand, ein anderer Mann beleidigte einen Polizisten, als er den Platzverweis nicht akzeptierte. Eine weitere Person kam wegen Trunkenheit und Verweigerung des Platzverweises ist Gewahrsam. "Im Großen und Ganzen war es sehr friedlich und störungsfrei", lautet das Fazit von Mäder. 

    Auch die Parkplätze seien besonders zwischen Donnerstag und Samstag ausgelastet gewesen, so Mäder. Am Sonntag sei kurzzeitig eine Ampel ausgefallen, weswegen Rückstau entstanden sei. Die Polizei Nördlingen sei mit erhöhter Präsenz vor Ort gewesen und habe am ersten Samstag, am Donnerstag und am Freitag Unterstützung aus Augsburg bekommen, am zweiten Samstag sei die Bereitschaftspolizei aus Königsbrunn unterstützend dabei gewesen. 

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