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  3. Bopfingen/Ellwangen: Mutter des toten Buben gesteht: Habe die Misshandlung gesehen

Bopfingen/Ellwangen
23.11.2022

Mutter des toten Buben gesteht: Habe die Misshandlung gesehen

Die Mutter des in Bopfingen getöteten Kleinkindes steht vor Gericht.
Foto: Arne Dedert, dpa (Symbolbild)

Die Mutter des toten Kleinkindes aus Bopfingen steht vor Gericht. Zunächst streitet sie ab, etwas mitbekommen zu haben.

Nach dem gewaltsamen Tod eines nicht einmal zwei Jahren alten Buben steht ab diesem Mittwoch seine Mutter im baden-württembergischen Ellwangen vor Gericht. Sie ist wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen angeklagt.

Die 37-Jährige gibt am Vormittag zu: "Ja, was in der Anklage steht, stimmt alles. Ich habe erkannt, dass es so sein muss, dass er es gemacht hat." Doch in der ersten halben Stunde der Verhandlung klang das zunächst noch anders, die Mutter gab an, von all den Verletzungen nichts gewusst zu haben. 

Einige Minuten lang liest Oberstaatsanwalt Dirk Schulte vor, welche Verletzungen der kleine Bub erlitten hat. Und wie Richter Norbert Strecker sagt, sei das noch nicht einmal alles: Ende Oktober starb ein knapp zwei Jahre altes Kleinkind in Bopfingen, es war massiv misshandelt worden. Der frühere Lebensgefährte der Frau wurde verurteilt, nun muss sich die Mutter wegen der Misshandlung Schutzbefohlener durch Unterlassung vor dem Amtsgericht Ellwangen verantworten.

Der Richter glaubt der Mutter des toten Buben aus Bopfingen nicht

"Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich die Sachen in der Zeitung gelesen habe", sagt sie vor Gericht. Ihr Lebensgefährte habe den Buben von ihr weggehalten, doch der Richter glaubt ihr nicht. "Es gibt Bilder, da erkennt man ihn nicht mehr", sagt Strecker. Doch die Frau sagt in der Verhandlung: "Mein Mutterinstinkt hat mich komplett verlassen."

Um 9 Uhr beginnt die Verhandlung, kurz nach halb zehn möchte die Frau eine Pause machen. Der Richter sagt: "Vielleicht könnten Sie in sich gehen, sich einen Ruck geben und überlegen, ob sie sagen können, wie es tatsächlich war." Das tut die Angeklagte nach der Pause. Sie gesteht die Unterlassung, sagt, sie wisse, dass sie die Tat nicht mehr rückgängig machen könne.

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Am zweiten und letzten Prozesstag sollen zwei Zeugen gehört werden. Staatsanwaltschaft und Verteidigung müssen auch noch plädieren. (mit bmi, dpa)

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