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Nördlingen
13.05.2024

Der Stabenumzug und die Kinder: "Weil man andere glücklich macht"

Mal hatte die Pandemie, mal Regen den Stabenumzug verhindert. Dieses Jahr hatte Nördlingen Glück.
Foto: Veronika Ellecosta

Nachdem der Stabenumzug im Vorjahr wegen Regen ins Wasser fiel, findet er in diesem Jahr wieder statt. Ein Bub kommt sogar früher aus dem Italienurlaub zurück.

Der Blick auf den Daniel am frühen Montagmorgen wäre eigentlich nicht nötig gewesen. Denn die Vier-Fahnen-Formation an der Türmerstube verkündet, was der ganzen Stadt ohnehin schon klar ist und besonders den Kleinen große Freude bereitet: Bei diesem blauen Himmel und bei diesen freundlichen Temperaturen findet der Stabenumzug gewiss statt.

In den vergangenen Jahren war dies selten der Fall: Mal ruinierte die Coronapandemie, mal schlechtes Wetter den Zug. Zuletzt fand der Stabenumzug 2022 statt, dieses Jahr gibt es also zwei Jahrgänge, die zum ersten Mal mitlaufen dürfen. Über 2000 Schülerinnen und Schüler sind es, die mit Blumenkränzen geschmückt, von den Blasmusikklängen der örtlichen Musikkapellen begleitet, von der Alten Turnhalle Richtung Marktplatz losziehen. In ihren Körbchen tragen sie Blütenköpfe, andere schwenken Fahnen und mit Flieder dekorierte Blumenstecken. Und immer wieder singen sie das Stabenlied. 

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Wo sie auch vorbeimarschieren, erwarten sie Zuschauerinnen und Zuschauer, die die Kleinen mit Klatschen und Singen ermutigen. Manch einer stimmt laut in das Stabenlied mit ein. Manche Erwachsenen sind in Tracht gekommen, andere in Alltagskleidung, sehen wollen den Stabenumzug alle. "Das letzte Jahr hat's geregnet, die Freude war dieses Jahr umso größer. Das Wetter ist toll, man sieht den Kindern die Freude an", sagt etwa Lissi Beck am Straßenrand. Ihre Enkelin läuft im Umzug mit, zwei weitere Enkelkinder führt sie an der Hand mit. "Die Kleine hat heute ihr erstes Dirndl an, die Große kommt nächstes Jahr in die Schule und freut sich schon, beim Stabenumzug mitzulaufen", sagt die stolze Oma.

Die Kinder fiebern oft monatelang auf den Stabenumzug hin

An dem sonnigen Frühlingstag hat auch Bürgermeister David Wittner seine helle Freude, der auf dem Podium mit dem "Rat der Stadt" steht und die Masse an Kindern und Kapellen, die langsam auf den Marktplatz einmarschieren, begrüßt. "Der Winter liegt jetzt hinter uns, das Freibad macht auf, die Natur erblüht. Aber das Beste seid ihr, Kinder. Ich wünschte, ihr würdet euch von hier oben sehen", ruft er in die Menge, und die Kinder strecken ihre Blumenstecken und Fahnen in die Luft. "Es gibt Feiertage, die gibt's überall auf der Welt, es gibt Feiertage, die gibt es in ganz Deutschland, und in Bayern gibt es sowieso viele Feiertage. Aber es gibt einen Feiertag, den gibt es nur im Ries. Das ist unser Feiertag, das ist euer Feiertag!", fährt er fort, und damit entlässt er die Kinder auch schon wieder, die erneut das Stabenlied anstimmen und dabei auch von der Blasmusik begleitet werden. 

Der Stabenumzug und die Kinder: "Weil man andere glücklich macht"
89 Bilder
Mit Luftaufnahmen: Die Bilder vom Nördlinger Stabenumzug
Foto: Jan-luc Treumann

"Ein Kind hat schon im Dezember angefangen, das Stabenlied zu singen", sagt Franzi Kirschdat, Pädagogin beim Natur- und Waldkindergarten Nördlingen. "Weil wir ein Waldkindergarten sind, üben wir die Lieder, indem wir durch den Wald marschieren", sagt sie. Aber das Stabenlied müssten die Kinder eigentlich nicht einstudieren, das sei schließlich ein Dauerbrenner. "Als klar war, dass das Wetter gut wird, hat ein Junge aus dem Kindergarten sogar seinen Italienurlaub abgebrochen und ist beim Umzug mitgegangen", fügt der Leiter des Waldkindergartens, Gunther Dommel, hinzu. Auf der Kaiserwiese haben Kirschdat und Dommel die Kinder gemeinsam nacheinander entlassen, mit ihren Eltern schwärmen die Kleinen zu den Jahrmarkt-Attraktionen. Auch die Musikkapellen legen ihre Instrumente ab. 

Leni war dieses Jahr zum letzten Mal dabei. "Leider", wie sie sagt.
Foto: Veronika Ellecosta

Aus den Kettenkarussellen und Boxautos hört man nun die Kinderstimmen kreischen, an den Essensbuden werden Würstchen und Limonaden über den Tresen geschoben. Gegen Mittag beginnt der Familientag auf der Kaiserwiese. Unter die Stangenkletterer mischt sich Leni von der Realschule Maria Stern in Nördlingen. Beim diesjährigen Stabenumzug war sie in Lederhose und mit Margeriten im Haar zum letzten Mal dabei, wie sie erzählt. "Leider." Denn den Stabenumzug mag sie besonders gern: "Weil man andere glücklich macht."

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