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Mit kreativen Boni können Arbeitgeber Fachkräfte gewinnen

Kommentar Von Martina Bachmann
26.04.2022

Noch immer setzen viele Arbeitgeber darauf, dass sich irgendjemand bewirbt, wenn Entgelt und Arbeitszeiten passen. Doch das ist in diesen Zeiten ein Trugschluss.

Eine gerechte Bezahlung und faire Arbeitszeiten reichen heute im Landkreis Donau-Ries nicht mehr aus, um gutes Fachpersonal für ein Unternehmen zu gewinnen. In der Region herrscht Vollbeschäftigung, die Arbeitslosenquote ist sogar noch niedriger als vor der Coronapandemie. Die ersten Unternehmen haben das bereits erkannt - und werben mit ungewöhnlichen Boni.

So gesehen in diesen Tagen bei einem großen Unternehmen im Landkreis. Das bietet seinen Mitarbeitern Ferienbetreuung für die Kinder an. Welch ein Glücksfall für arbeitende Eltern. Die müssen ihre Urlaubstage sonst nämlich sehr sorgfältig einsetzen, Oma und Opa und sämtliche Bezugspersonen anfragen, um die Ferientage ihrer Kinder abdecken zu können. Manche Unternehmen haben sogar einen Betriebskindergarten, bieten Sport- oder Kochkurse an.

Fachkräfte-Mangel: Es bewirbt sich nicht immer jemand

Sicherlich sind viele dieser Maßnahmen nur in größeren Firmen möglich. Doch auch kleinere Arbeitgeber - unter anderem Arztpraxen - müssen sich darauf einstellen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr zu bieten, als Sicherheit und Geld. Noch immer glauben viele Chefs, dass sich ein anderer für den Job findet, dass irgendjemand sich schon bewerben wird. Doch so ist es bei der aktuellen Arbeitsmarktlage eben nicht.

Kreativität ist gefragt. Und manches Zugeständnis.

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