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Nördlingen
08.12.2022

Wohl dem, der genug Holz hatte: vom Frieren in früheren Zeiten

Der gusseiserne Ofen von 1881 in der Türmerstube auf dem Daniel, wohl um 1920.
Foto: Stadtarchiv, Moosediele-Hitzler

Plus Gerade die armen Rieserinnen und Rieser fürchteten sich früher zurecht vor kalten Wintern. In einem Eiswinter holten sie sogar das Vieh in die Wohnstube.

In seinem 1764 erschienenen Buch „Historisch-physikalischer Winterzeitvertreib“ sinniert Johann Theophil Hoeffel (1704-1781), Leibarzt des Herzogs von Zweibrücken, über die Vorzüge der Kälte: „Denn mit dieser können wir viel ehender eine Veränderung vornehmen als mit der Wärme. In der Stube sind wir Meister und Herr über den Ofen. Ja, warum sollten wir der Kälte so sehr fliehen? Da sie uns rasch und munter macht. Mancher siehet einer Leiche gleich. Gehet er in die kalte Luft, so wird sein Gesicht und insbesondere seine Nase mit einer angenehmen rothen Farbe bemalet. Die Kälte erwecket eine Munterkeit in den Gliedern und ist ein gutes Mittel für das verschriene Laster der Faulheit. Die Kälte hat noch unendlich viele Nutzen. Es kommt nur darauf an, wie man die Sach sich vorstellt.“ 

Wem es zu warm ist, der braucht ja nur weniger heizen – ist ohnehin besser für die Gesundheit. Dieses Luxusproblem der höheren Gesellschaft hatten die allermeisten seiner Zeitgenossen nicht. Der Großteil der Bevölkerung lebte in einfachsten Verhältnissen als Kleinbauern, Handwerker, Taglöhner und Dienstboten auf dem Land und musste sich mit dem, was er das Jahr über hatte „einheimsen“ können, über den Winter bringen; Obst und Feldfrüchte ebenso wie Brennholz. Für sie gehörten die Hoffnung auf eine reiche Ernte und die Furcht vor einem langen, harten Winter bis ins 20. Jahrhundert hinein zu den Grundfesten und Grundantrieben des alltäglichen Lebens. Aber auch in den bürgerlichen Nördlinger Chroniken kehren Aufzeichnungen über besonders kalte Winter in regelmäßiger Folge wieder. 

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