Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Hinweise auf Sabotage an Nordstream 1 und 2 erhärten sich
  1. Startseite
  2. Nördlingen
  3. Oettingen: Orgeln aus der Steinmeyer-Werkstatt stehen in weltbekannten Kirchen

Oettingen
12.09.2022

Orgeln aus der Steinmeyer-Werkstatt stehen in weltbekannten Kirchen

Martin Steinmeyer (stehend links) erläuterte den Gästen der Führung durch das im Aufbau befindliche Orgelmuseum die Firmengeschichte.
Foto: Peter Tippl

Zum Tag des offenen Denkmals stellte die Familie Steinmeyer das geplante Orgelbaumuseum in Oettingen vor. Einst arbeiteten dort im Orgelbau rund 140 Mitarbeitende.

Die größte Kulturveranstaltung Deutschlands, der Tag des offenen Denkmals, hat am Sonntag auch in der Residenzstadt Oettingen stattgefunden. Er war verbunden mit dem zwölften Orgeltag und dies nutzte der Förderverein für das geplante Orgelbaumuseum Steinmeyer zu Führungen in den ehemaligen Werkstätten an der Georg-Friedrich-Steinmeyer-Straße in Oettingen.

Die 1847 gegründete Traditionsfirma stellte zwar im Jahr 2001 den Bau von Orgeln ein, aber in fünfter Generation hatte Martin Steinmeyer das Orgelbauhandwerk gelernt und übernahm mit den Freunden Manfred Probst und Klaus Hofmann aus dem Förderverein die Führungen durch die Werkstätten.

2400 Orgeln baute die Firma Steinmeyer aus Oettingen

2400 Orgeln wurden in der über 150-jährigen Firmengeschichte gebaut und etwa 6000 Harmonien. Bis in die 1960er-Jahre war das Unternehmen weltweit führend im Orgelbau, hatte in den auftragsstärksten Zeiten in den 1920er-Jahren bis zu 140 Mitarbeitende, erläuterte Martin Steinmeyer vor der Führung. Die Leidenschaft zum Orgelbau war bei Steinmeyer spürbar, wenngleich er beruflich in der Autobranche tätig ist.

Thomas Uhl (rechts) war der letzte Pfeifenmacher für Metallpfeifen bei Steinmeyer und erläuterte den Gästen seine damaligen Arbeitsschritte zur Herstellung des Blechs.
Foto: Peter Tippl

Den zahlreichen Interessierten wurden die Firmenhistorie nähergebracht sowie Einblicke in den Aufbau einer Orgel und die wichtigsten Arbeitsschritte erläutert. Orgeln aus der Steinmeyer-Werkstatt in Oettingen stehen in weltbekannten Kirchen, so im Dom in Passau, in St. Michael in Hamburg, in der Tonhalle in Zürich und die vielleicht bekannteste im Nidarosdom im norwegischen Trondheim. Diese wurde, so führte Sibylle Steinmeyer aus, im Jahr 1930 bestellt, ihr Ehemann Paul Steinmeyer baute die Orgel 1962 um. Es ist die größte Orgel in Nordeuropa. Erst im Jahr 2014 erhielt die Steinmeyer-Orgel im Trondheimer Dom seinen endgültigen Platz.

"Allein zur Ehre Gottes" ist die Firmenphilosophie der Firma Steinmeyer

Sibylle Steinmeyer erinnerte sich an die Einweihung, an der Albert Schweitzer teilnahm. „Solo deo Gloria“ habe der Friedensnobelpreisträger damals gesagt und dieses Motto – „Allein zur Ehre Gottes“ – sei auch die Firmenphilosophie von Steinmeyer. An der Führung nahmen auch ehemalige Mitarbeitende teil. Gertraud Gössl war in den 1960er-Jahren im Büro tätig und Thomas Uhl der letzte Orgelbauer für die Metallpfeifen. Er hat sich in Dornstadt mit einer Metallbauwerkstatt selbstständig gemacht. Bereichernd und erhellend waren deren persönliche Einblicke in die Traditionsfirma. Im Anschluss an die jeweiligen Führungen fand jeweils ein kleines Konzert auf der ersten erbauten Steinmeyer-Orgel aus dem Jahr 1848 statt.

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.