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  3. Ries: Alte Getreidesorten aus dem Ries sollen wieder in den Handel kommen

Ries
15.05.2024

Alte Getreidesorten aus dem Ries sollen wieder in den Handel kommen

Durch den Bio-Trend erleben alte Getreidesorten wie Dinkel (im Bild) ein Comeback.
Foto: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

Eine der früheren Kornkammern Bayerns beheimatete eine Reihe von lokalen Getreidesorten. Eine Weizensorte könnte vielleicht in den Handel kommen.

Im Rahmen der Rieser Kulturtage hat Dr. Klaus Fleißner, der an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft forscht, in der Alten Schule in Schmähingen über Getreidesorten referiert, die seit längerer Zeit nicht mehr im Anbau vorkommen. Aufgrund der Bayerischen Biodiversitätsstrategie von 2009 und des Bayerischen Biodiversitätsprogramms von 2014 konnten aus der Genbank-Leibniz-Institut geringe Mengen an Samen bezogen und durch Anbau vermehrt werden.

Die Saatgutvermehrung war bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts aber nicht geregelt, sodass die regionalen Sorten häufig durch „Handauslese“ bzw. wenige regionale Züchter entstanden sind. Über die Regionsnamen und Züchternamen konnten eine bemerkenswerte Anzahl Rieser Sorten lokalisiert werden. Elf Dinkelsorten, drei Gerstensorten und drei Weizensorten wurden weiter untersucht.

Das Bild zeigt Gerhard Beck (von links), Vorsitzender des Vereins Rieser Kulturtage, Dr. Fleißner und Werner Deixler beim Vortrag zu alten Getreidesorten.
Foto: M. Deixler

Nur wenig Saatgut aus dem Ries konnte sich anpassen

Eine der großen Herausforderungen beim Wiederanbau war, dass durch die teilweise lange Zeit der Einlagerung des Saatgutes sich die genetischen Eigenschaften nicht an die sich veränderten Umweltbedingungen anpassen konnten. Nur wenige lokale Rieser Sorten haben deshalb bis heute den Auswahlprozess erfolgreich gemeistert.

Ein Rieser Dinkel wird in Brandenburg angebaut. Eine Rieser Gerstensorte hat aussichtsreiche Braueigenschaften, insbesondere für das handwerkliche Brauen. Eine Rieser Weizensorte, der Nördlinger Rote, wird in unserer Region aufgrund der Initiative einer Rieser Mühle wieder in Bioqualität angebaut. Die guten Backeigenschaften sollen dazu führen, dass aus dieser Sorte künftig wieder Brot gebacken wird und in den Handel kommt.

Leider läuft das gesamte Forschungsprojekt, so Dr. Fleißner, in wenigen Wochen aus, deshalb werden aus heutiger Sicht keine weiteren Erkenntnisse über die alten Getreidesorten des Rieses, einer der Kornkommern Bayerns, mehr gewonnen werden können. (AZ)

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