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Basketball

12.12.2020

Angels-Gastgeber ist noch sieglos

Angels-Centerin Nani Ilmberger (am Ball) behauptet sich gegen die zahlenmäßige Übermacht der Saarlouis Royals. Auch in Halle werden die Nördlingerinnen ihre Kampfkraft in die Waagschale werfen müssen.
Bild: Jochen Aumann

Nach Saarlouis folgt mit den Lions aus Halle der nächste Kontrahent, gegen den die Nördlinger Korbjägerinnen punkten sollten. Das wichtige Auswärtsspiel eröffnet eine „englische Woche“

Das dritte Adventswochenende steht an und damit die nächste überaus wichtige Partie für die XCYDE Angels. Nachdem in der Vorwoche der geforderte Sieg gegen den Fast-Absteiger Saarlouis gelang, geht die Reise wieder zu einem Konkurrenten, der das Schicksal der Saarlouis Royals teilt. Die Rede ist von den GISA Lions aus Halle, die ihr Startrecht nur aufgrund der Annullierung der vorherigen Saison behalten konnten.

Bisher konnten die Löwinnen ihre zweite Chance noch nicht nutzen. Sechs Niederlagen aus sechs Spielen sind die bittere Bilanz. Und das, obwohl die Verantwortlichen aus Halle die Sommerpause genutzt haben, um das Team komplett umzugestalten. Neben den Schinkel-Zwillingen ist die Tschechin Barbora Kasparkova die einzige Stammspielerin aus der letzten Saison. Auch der Trainerposten wurde neu vergeben. Peter Kortmann ist in Halle kein Unbekannter und man erhoffte sich, dass er mit seiner langjährigen Erfahrung einen positiven Neustart mit den GISA Lions schaffen würde.

Um so wichtiger also für die Angels, den Sieg gegen einen offensichtlich schlagbaren Gegner auch zu realisieren. Trotz der unerfreulichen Tabellensituation haben die Lions jedoch Spielerinnen mit großem Potenzial im Kader und sind nie zu unterschätzen. Besonders die britische Nationalspielerin Eilidh Simpson konnte bisher überzeugen und mit ihrer Erfahrung glänzen. Auch einige bekannte Gesichter finden sich dieses Jahr im Hallenser Kader wieder. Klaudia Grudzien wechselte von Göttingen an die Saale, Olivia Nash kennt man aus Heidelberg und Candice White konnte aus Marburg abgeworben werden.

Dass die Lions alles geben werden, um endlich ihren ersten Sieg einzufahren, steht fest. Doch auch für die Nördlingerinnen ist das Spiel besonders wichtig, lautet das Credo doch wie jedes Jahr: Klassenerhalt möglichst früh sichern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Sieg gegen Halle Pflicht. Das wäre gleichzeitig auch ein guter Auftakt für die „englische Woche“, die den Angels bevorsteht. Kräfte zu sparen wird gegen eine kämpferische und physisch starke Mannschaft wie die Lions allerdings nicht möglich sein, wenn es am Samstag um die nächsten zwei Punkte geht. Vielleicht kommt den Angels jedoch zugute, dass Halle diese Woche nach der Pokalniederlage am Mittwochabend gegen Heidelberg bereits zum zweiten Mal gefordert ist.

ist um 19 Uhr und wie immer kann die Partie coronakonform über den Livestream bei www.sporttotal.tv verfolgt werden.

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