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Basketball

25.11.2017

Das Aushängeschild der Oberpfalz

TSV-Männer treten bei der DJK Neustadt an der Waldnaab an

Nach dem Heimspiel gegen Bayreuth müssen die Nördlinger Basketballer erneut zweimal hintereinander in fremden Hallen antreten. Einmal geht es in die Oberpfalz und einmal nach Oberfranken. Am Samstagabend ist zunächst die DJK Neustadt an der Waldnaab der Gastgeber. Der Sprungball erfolgt um 17.35 Uhr. Eine äußerst ungewöhnliche Zeit, die dem Umstand geschuldet ist, dass die zahlreich erwarteten Zuschauer erst kurz vor Spielbeginn erscheinen und mit längeren Warteschlangen an der Kasse zu rechnen ist.

Die Aufgabe in Neustadt wird nicht leicht, obwohl der Kooperationsverein des Erstligisten medi Bayreuth nur einen Sieg mehr auf dem Konto hat als die Rieser. Trainer Stefan Merkl kann aus dem Vollen schöpfen, denn er verfügt über eine tief besetzte Bank. Da die Neustädter eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit betreiben und in Sachen Basketball das Aushängeschild der Oberpfalz sind, stehen in seinem Kader 17 zum Teil groß gewachsene Spieler. Allerdings besteht die Mannschaft nicht nur aus Einheimischen, denn ähnlich wie Goldbach baut man auch in Neustadt auf Unterstützung von außen und hat vier ausländische Akteure in den Reihen. Neben zwei Tschechen tragen auch noch ein gebürtiger US-Amerikaner sowie ein Spanier zum Erfolg der Oberpfälzer bei.

Hauptpunktelieferant ist der aus der Nachbarstadt Weiden abgewanderte Tscheche Vladimir Krysl. Er ist ein 1,95 m großer Flügelspieler, der auf durchschnittlich 17 Punkte pro Spiel kommt. Bei ihm ist besondere Vorsicht geboten, da er die meisten seiner Zähler von jenseits der 6,75-m-Linie erzielt und dabei bis zu sieben Dreier pro Partie im gegnerischen Netz versenkt. Ihm am nächsten kommt sein Landsmann Ondrey Stych (durchschnittlich 11 Punkte pro Spiel). Aber auch Lukas Bieber (10) und Johannes Klughardt (10) sind jederzeit in der Lage, Treffer im zweistelligen Bereich abzuliefern. Zu diesen vier Akteuren kommen noch der bullige US-Amerikaner Emmanuel Tarwoe (7), der keine Gelegenheit auslässt, um zum Korb zu ziehen, und der spanische Flügelspieler Adrian Saro (6).

Zuletzt gab’s für die Oberpfälzer drei Niederlagen

Die Nördlinger werden sich also wieder auf einen heißen Tanz einstellen müssen, da sich die Oberpfälzer mit ihrem lautstarken Anhang im Rücken sicherlich keinen weiteren Ausrutscher erlauben wollen. Sie verloren ihr letztes Heimspiel gegen Goldbach mit 66:90 und unterlagen anschließend in Bayreuth und Litzendorf.

Das Spiel findet in der Halle des Gymnasiums an der Bildstraße 20 statt. (leo)

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