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Basketball

23.03.2019

Der Tabellenletzte kämpft ums Überleben

Der junge Florian Knie wird unter dem Korb hart bedrängt.
Bild: Jochen Aumann

TSV-Männer wollen gegen Schrobenhausen die makellose Heimbilanz vollenden

Am Samstagabend bestreiten die Nördlinger Basketballherren ihr letztes Heimspiel der zu Ende gehenden Saison. Trainer Gary Szabos Mannschaft ist wie berichtet der hervorragende zweite Platz nicht mehr zu nehmen, denn sie hat sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten, die Dachau Spurs. Ihr Rückstand auf den Tabellenführer FC Bayern München III beträgt zwei Spieltage vor dem Saisonende zwei Punkte. Auch wenn es in diesem Spiel anscheinend um nichts mehr geht, wollen Shaquan Cantrell und Co. noch einmal Vollgas geben, um zusammen mit ihren Anhängern den elften Heimsieg in Serie zu erringen und gebührend zu feiern.

Als Gäste werden die Green Devils Schrobenhausen in der Hermann-Keßler-Halle auflaufen. Sie werden den Riesern ihr Vorhaben, den Heimnimbus zu verteidigen, nicht leicht machen, denn sie waren bereits beim Hinspiel (114:104 für Nördlingen ohne Verlängerung!) ein äußerst unangenehmer Gegner. Die „Grünen Teufel“ haben zwar lediglich vier Siege auf dem Konto und halten die rote Laterne in der Hand. Sie können aber, wenn sie ihre beiden letzten Spiele gewinnen sollten, noch an Freising vorbeiziehen und zu Milbertshofen aufschließen, da sowohl Freising als auch Milbertshofen noch jeweils zwei schwere Spiele vor sich haben.

Cheftrainer Jörg Weber verfügt über eine erfahrene Mannschaft, die nicht leicht einzuschätzen ist, denn vier seiner Spieler sind in der Lage, Punkte im zweistelligen Bereich zu erzielen. Der Beständigste ist dabei Claus-Jürgen Ludwig. Er sammelt 20 Zähler pro Spiel und fällt, obwohl er nur 1,87 m groß ist, durch seinen Zug zum Korb auf. Hierbei gelingt es ihm, seinen Gegnern viele Fouls anzuhängen, die ihm in jeder Begegnung durchschnittlich neun Freiwürfe einbringen. Nebenher ist er in der Lage, bis zu vier Distanztreffer im gegnerischen Korb zu versenken. Ebenso zuverlässig sind Lukas Bäumel (14 Punkte pro Spiel), sowie Johannes Keil (8) und Timothy Spatschek (12). Beide sind zuverlässige Dreipunkteschützen und sollten nicht frei zum Wurf kommen. Der Vierte im Bunde ist Dominik Burgemeister, der nach der Weihnachtspause aus Leitershofen nach Schrobenhausen wechselte und im Durchschnitt zehn Punkte abliefert.

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Die Zuschauer können sich also noch einmal auf einen rasanten und unter Umständen korbreichen Basketballabend freuen.

Spielbeginn ist, wie samstags üblich, um 19.30 Uhr. (leo)

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