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24.11.2017

Kreisliga-Duell der Kellerkinder

Hier lässt Martin Schörger (im schwarzen Trikot) zwei Flotzheimer aussteigen. Mit fünf Toren bei elf Einsätzen ist der Alerheimer Routinier hinter Moritz Taglieber der erfolgreichste Angreifer der SGA.
Bild: Jim Benninger

Alerheim gegen Wemding am letzten Spieltag vor der Winterpause. In der Kreisklasse treffen die vier Spitzenteams aufeinander

Kreisliga Nord: SG Alerheim (14 Punkte) – TSV Wemding (1). – Zum Jahresabschluss kommt es zum richtungsweisenden Spiel des Vorletzten gegen den abgeschlagenen Letzten. Dabei wäre die SGA mit einem Erfolg sogar wieder am engen Mittelfeld der Tabelle dran. Nach einem guten Saisonstart zeigte die Tendenz mit drei Niederlagen in vier Spielen zuletzt eher nach unten. Allerdings hielt man eine Halbzeit lang in Wertingen durchaus mit und führte beim Tabellenzweiten durch einige Standards und Konter mit 2:0. „Nach dem Wechsel boten wir für einen Erfolg aber zu wenig“, sagt denn auch SGA-Abteilungsleiter Lars Rau. Deswegen müsse man gegen das Schlusslicht unbedingt gewinnen, möchte man den Anschluss nicht verlieren. Gleichzeitig warnt Rau aber davor, dass es ein Selbstläufer werde, denn der Hinspielerfolg sei nicht so deutlich gewesen, wie es das Ergebnis aussagte. Zumindest bleibe der Kader von Martin Leimer gleich.

Sehr viel schlechter steht dagegen Wemding da, wurde der Absteiger nach dem Abgang einer kompletten Mannschaft doch regelrecht durchgereicht. So kam der ausgedünnte Kader in der gesamten Vorrunde lediglich zu einem einzigen Zähler in Höchstädt. Auch ein Wechsel zu Spielertrainer Maik Mokos brachte nichts Zählbares ein. Zumindest Niederlagen wie 0:4, 0:5 oder sogar 0:9 kamen danach nicht mehr vor.

Kreisklasse Nord: TSV Harburg (26 Punkte) – TSV Wolferstadt (30). –Erster Wolferstadt, Zweiter Harburg, beides Aufsteiger – das hatten vor der Runde wohl nur wenige Experten vorausgesagt. „Das Trainerduo Manuel Fensterer und Konstantinos Karagianis leistet gute Arbeit im Training und in der Spieleransprache“, sagt dazu Harburgs Abteilungsleiter Sebastian Schneider. Mit Fensterer habe man zudem einen Spieler dazubekommen, der in dieser Liga schon mal den Unterschied ausmachen könne. Und auch Marco Kaufmann und Torwart Luca Walzel seien gute Verstärkungen. Schneider schätzt aber die momentane Situation realistisch ein und weiß, dass man noch viel richtig machen müsse, um auch oben zu bleiben. Wolferstadt habe mit den starken Offensivkräften Chris Luderschmid (11 Tore) und Florian Eder (12) eine sehr starke Vorrunde gespielt. „Das Hinspiel war ausgeglichen mit einem gerechten 1:1, und auch am Sonntag rechne ich wieder mit einem engen Match, das Kleinigkeiten entscheiden können“, sagt der Fußballchef. Bis auf die Langzeitverletzten Markus Kosok und Michael Beck stehe der komplette Kader zur Verfügung. Die Gäste verloren bisher nur zweimal und gewannen vier der letzten fünf Partien. Unter Trainer Harald Leinfelder stellen sie mit 42 Toren den erfolgreichsten Sturm der Klasse.

SpVgg Ederheim (25 Punkte) - FSV Marktoffingen (26). –Auch die beiden Verfolger und damit die zuletzt vier erfolgreichsten Teams treffen in der Kreisklasse aufeinander. „Bis auf ein paar wenige Begegnungen sind wir mit unserer derzeitigen Situation zufrieden“, sagt dazu sportlicher Leiter Alfred Reinhardt. Die letzte Partie habe allerdings auch gezeigt, dass man froh sei, die Vorrunde zu beenden. Erst im neuen Jahr werde Yannik Riedel wieder einsatzfähig sein, dagegen hoffe man auf den Einsatz einiger zuletzt angeschlagener Akteure. Die Gäste gewannen acht der letzten neun Partien, darunter auch das Hinspiel gegen Ederheim (2:0).

B-Klasse Nord: FC Nordries (25 Punkte) – Eintracht T.R.B. (35). – Zwischen den beiden Vereinen der letzten Klasse liegen 50 Kilometer und in der Tabelle zehn Punkte. Zum Spiel des Vierten gegen den Ersten sagt FCN-Abteilungsleiter Michael Hotter: „Wir sind mit dem Verlauf der Runde und nur einer Niederlage sehr zufrieden.“ Ärgerlich seien nur ein paar Unentschieden, die nicht hätten sein müssen. „In der Mannschaft passen Jung und Alt gut zusammen“, so der Fußballchef, der T.R.B. verdient auf dem ersten Platz sieht. „Wir wollen sie aber genauso wie im Hinspiel ärgern und mindestens einen Punkt erreichen oder das Jahr sogar mit einem Erfolg abschließen. Nur Kai Sandmeyer stehe nicht zur Verfügung. Bei den angriffsstarken Gästen ragen Johannes Templer (20 Tore) sowie Nico Weigel (14) heraus.

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