Basketball

02.12.2017

Reise ins Bamberger Umland

Tobias Schmid versucht sich unter dem Korb durchzusetzen.
Bild: Jochen Aumann

TSV-Männer am Sonntag zu Gast bei der BG Litzendorf

Am Sonntagnachmittag müssen die Basketballer des TSV Nördlingen erneut auswärts antreten. Diesmal geht es für sie nach Oberfranken in den Dunstkreis des Erstbundesligisten Brose Bamberg. Ziel der Reise ist die Sporthalle von Memmelsdorf, in der die BG Litzendorf ihre Heimspiele austrägt.

Die Oberfranken starteten mit einem 74:42-Kantersieg gegen Chemnitz in die Saison und gewannen auch ihre beiden folgenden Spiele. Dann kassierten sie allerdings drei Niederlagen am Stück. Mit zwei knappen Siegen – sie bezwangen zunächst Neustadt zu Hause mit 68:67 sowie anschließend auswärts den BC Erfurt mit 78:76 – kehrten sie in die Erfolgsspur zurück und kletterten auf den vierten Tabellenplatz. Die von Alexander Sandyk trainierte Mannschaft besteht außer einem Rumänen zum größten Teil aus Spielern, die vorher für andere Clubs aus dem Bamberger Umfeld aufgelaufen sind, und wird durch eigene Nachwuchskräfte ergänzt. Die Truppe ist relativ schwer einzuschätzen, da immer wieder andere Spieler sich als Korbschützen mit zweistelligen Zahlen hervortun. Am auffälligsten sind dabei Maximilian Kolbert, der durchschnittlich 15 Punkte pro Begegnung erzielt, Manuel Rockmann (14) und Alexander Sperke (12). Alle drei bevorzugen den Zug zum Korb, verstehen es Fouls zu provozieren und sind ausgezeichnete Freiwurfschützen. Dazu kommt, dass Kolbert mit bis zu fünf erfolgreichen Dreiern pro Spiel auch noch von außen gefährlich ist.

Aggressive Verteidigung und Schnellangriffe das Rezept

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Ein weiterer Fernwurfspezialist ist der Rumäne Sebastian Slabu, der regelmäßig zwei Dreipunkttreffer im gegnerischen Netz versenkt und auf durchschnittlich neun Zähler kommt. Nicht außer Acht zu lassen ist der äußerst variabel agierende Nachwuchsspieler Markus Wimmer. Die Oberfranken bevorzugen es, mit einer aggressiven Verteidigung möglichst wenig gegnerische Angriffe zuzulassen und dadurch auch Ballgewinne zu erreichen, um diese mit Schnellangriffen abzuschließen.

Da auch die Nördlinger mit JJ Cratit, Robin Seeberger, Philipp Steinmeyer und Goran Tomic vier Spieler in ihren Reihen haben, die im zweistelligen Bereich Punkte sammeln können, sollten sie sich der Aufgabe stellen, beherzt verteidigen und ihre eigenen Stärken als Mannschaft zur Geltung bringen. Dann könnte es auch gelingen, die Negativserie zu beenden.

Das Spiel findet in der Seehofhalle an der Pödelsdorfer Straße in Memmelsdorf statt und beginnt um 16 Uhr. (leo)

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