Newsticker

Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Deutschland

Basketball2. Regionalliga

24.02.2018

Stelldichein der Punktesammler

Georgi Krastev vom TSV gehört zu den besten Punktesammlern.
Bild: Aumann

Fünf der derzeit besten acht Korbjäger treffen beim Spiel der Nördlinger gegen Goldbach aufeinander – drei davon tragen die Farben der Rieser

Am Samstagabend können sich die Anhänger der Nördlinger Basketballer auf einen Saisonhöhepunkt freuen. Der Tabellenführer TV 1897 Goldbach kommt in die Hermann-Keßler-Halle. Der TSV will den Siegeszug der Unterfranken stoppen und sich für die im Hinspiel erlittene Niederlage revanchieren. Die Chance besteht durchaus, denn in Goldbach war die Begegnung bis Mitte der letzten Spielminute völlig offen. Außerdem treffen bei dieser Auseinandersetzung fünf der derzeit besten acht Korbjäger der Nordstaffel der 2. Regionalliga Südost aufeinander. Angeführt wird die aktuelle Korbjägerliste vom Goldbacher Brasilianer Luan Pereira mit 24 pro Partie erzielten Punkten. Auf Platz zwei steht JJ Cratit (23), gefolgt vom Litauer Tadas Jagele (22). Den fünften Rang nimmt Garny Garcia Nivar (19) ein. Georgie Krastev ist mit 18 Zählern an achter Stelle.

Aufseiten Goldbachs kommen noch der zweite Litauer Mantas Jagela (8), der portugiesische 2,08 Meter große Hüne Malony Fernandes (9), sowie der große Flügelspieler Lucas Schütz (10) dazu, während die Rieser auf Robin Seeberger (13), ihren Turm unter den Körben, und Philipp Steinmeyer (10) zählen können.

Das sind zwar alles beachtliche Leistungen, da sich bisher 193 Spieler in die Korbschützenliste eingetragen haben, aber über Sieg oder Niederlage ist auch der Rest einer Mannschaft entscheidend. Und hier werden neben Kapitän Florian Sefranek, Tobias Schmid und Mehdi Ruppert auch die Wechselspieler gefordert sein, um die Kreise von Luan Pereira einzuengen, denn der Brasilianer versenkt durchschnittlich vier Dreier im gegnerischen Netz – gegen Litzendorf und Leipzig brachte er es sogar auf jeweils acht Treffer von jenseits der 6,75- Meter-Linie. Die zweite absolute Gefahrenstelle in Trainer Mathias Schäfers Mannschaft ist Tadas Jagela, ein äußerst schneller Rückraumspieler, dessen Spezialität Ballgewinne mit anschließenden Steilangriffen sind. Wobei er und sein Bruder Mantas ebenfalls in der Lage sind, durchschnittlich zwei Distanzwürfe pro Spiel zu verwandeln.

Obwohl die Unterfranken die Mannschaft der Stunde sind, sind die Nördlinger bereit, den Kampf anzunehmen, denn seit Georgie Krastev und Garny Garcia Nivar in Gary Szabos Mannschaft integriert sind, sind die Lasten völlig anders verteilt. Auch haben sie im letzten Spiel gezeigt, dass sie ein Spiel selbst dann gewinnen können, wenn die eigenen Dreier nicht fallen wollen. Außerdem werden sie alles daran setzen, um nicht vom mittlerweile erkämpften siebten Platz abzurutschen.

Spielbeginn ist wie samstags üblich um 19.30 Uhr.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren