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Ehrung

31.07.2019

Zusammen über 3000 Jahre im Sportverein

Die ausgezeichneten FSV-Mitglieder mit Vorstandsmitgliedern und Ehrengästen.
Bild: Matthias Meyer

Der FSV Marktoffingen zeichnet seine treuesten Mitglieder aus

Langjährige Mitglieder bieten einem Verein die finanzielle, personelle und organisatori-sche Basis für das Tagesgeschäft. Darin waren sich die Grußwortredner bei der Mitgliederehrung des FSV Marktoffingen einig. Im lockeren Rahmen eines Frühschoppens zeichnete der Nordrieser Traditionsverein insgesamt 61 Personen, von denen 46 anwesend sein konnten, für Mitgliedschaften zwischen 40 und 73 Jahren aus. Sie erhielten jeweils Verdienstnadeln des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) mit Urkunden. Der Ehrungsakt wurde von den Vorstandsmitgliedern Stefan Mayer, Daniel Mainka, Simone Klaus und Karl Stempfle organisiert.

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In den Reihen der Geehrten befinden sich ehemalige Spieler, Trainer, Vorstände sowie Abteilungsleiter der Abteilungen Fußball, Volleyball, Tennis und Damengymnas-tik/Kinderturnen. Auch langjährige Schiedsrichter, Theaterspieler und Spielleiter sowie Sponsoren wurden hervorgehoben. In konkreten Einzelfällen üben bzw. übten die Akteure bis zu 43 (!) Jahre ihre Ämter für den FSV aus.

Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange ließ es sich nicht nehmen, trotz eines proppenvollen Terminkalenders die Ehrungen zusammen mit Bezirksrat Peter Schiele, BLSV-Kreisvorsitzenden Roland Pickhard (Donauwörth) und dem Marktoff-inger Bürgermeister Helmut Bauer vorzunehmen. Lange betonte in seiner Ansprache die gesellschaftliche Bedeutung und den Zusammenhalt der Vereine, die in Bayern und vor allem im Nordries besonders stark sei. Die geleistete Arbeit, vor allem in der Jugendarbeit, wäre seitens des Staates nicht zu leisten bzw. zu finanzieren, so Lange. Die weiteren Grußwortredner Pickhard und Bauer schlossen sich dem an und würdigten daneben auch die sportlichen Erfolge des 432 Mitglieder starken Vereines. Die Fußballer können auf 31 Jahre Kreisliga und vier Jahre Bezirksliga in den vergangenen vier Jahrzehnten zurückblicken. Die Volleyballerinen weisen sieben Jahre Regionalliga auf. Aktuell sind sie mit zwei Teams gleichzeitig in der Bayernliga vertreten. Gelobt wurde auch die hohe Zahl von 21 Übungsleiterlizenzen sowie die Arbeiten, die bei der Betreuung der vereinseigenen Immobilien (zwei Rasenspielplätze, ein Kleinfeld, zwei Tennisplätze, Sportheim) unentgeltlich von den Verantwortlichen verrichtet werden. Ein Gesamtetat von 80 000 Euro müsse außerdem jährlich gesichert werden. Der Bürgermeister hob die Bedeutung der Vereine allgemein und im besonderen des FSV für ein aktives Gemeindeleben hervor.

Ein detaillierter Blick auf die Liste der Geehrten zeigt: Mit den Brüdern Dauser, Deininger, Ernst, Kienle und Offinger wurden gleich fünfmal drei Brüder gleichzeitig für ihre langjährige Treue zum Verein geehrt. Auch drei Vater/Sohn-Ehrungen gab es in den Familien Mielich, Seitz und Peiker. Mit einem Imbiss und kühlen Getränken setzte sich der Frühschoppen bei anregenden Gesprächen bis in den Nachmittag hinein fort. (pm)

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