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Leipzig

26.02.2018

15-Jährige klettert auf Güterwaggon und stirbt an Stromschlag

Mindestens fünf Jugendliche waren an der lebensgefährlichen Mutprobe beteiligt.
Bild: dpa (Symbolfoto)

Eine Gruppe von Jugendlichen aus Leipzig fasste am späten Samstagabend einen fatalen Entschluss: Sie kletterten auf einen abgestellten Waggon. Eine 15-Jährige starb.

Es war vermutlich eine Mutprobe - die tödlich endete. Mehrere Jugendliche kletterten in der Nacht auf Sonntag in der Nähe des Bahnhofs Leipzig-Plagwitz auf einen abgestellten Güterwaggon. Doch oben angekommen kam es zu einem Stromüberschlag an der Oberleitung. Ein 15-jähriges Mädchen kam dabei ums Leben. Drei weitere Jugendliche wurden verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kletterten mindestens fünf Jugendliche auf den Waggon. Nach dem Unfall musste die Bahnstrecke für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Polizeidirektion Leipzig ermittelt in diesem Fall weiter.

Die elektrische Spannung beträgt 15.000 Volt

Die Bundespolizei weist auf die Gefahren auf Bahnanlagen hin. Insbesondere von der stromführenden Oberleitung geht eine erhebliche Gefahr aus. Aufgrund der 15.000 Volt reicht ein Unterschreiten des Sicherheitsabstands von 1,50 Meter aus, um einen Spannungsüberschlag auszulösen. Das Klettern auf Züge ist daher strengstens verboten und lebensgefährlich. Ein Aufenthalt auf Bahnanlagen ist grundsätzlich nur an dafür vorgesehenen Stellen, wie Bahnübergängen, gestattet. (AZ)

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