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Sri Lanka

10.09.2019

17 Verletzte: Elefanten brechen bei Festumzug aus

Das Video-Standbild von "Derana Television" zeigt einen Elefanten, der bei einem buddistischen Umzug plötzlich in eine Menschenmenge läuft. Mindestens 17 Menschen wurden verletzt.
Bild: Handout -/Derana Television, dpa

Nachdem zwei gestresste Elefanten während eines buddhistischen Umzugs auf Sri Lanka plötzlich losgestürmt waren, entbrannte eine Debatte über Tierquälerei.

Bei einem buddhistischen Umzug auf Sri Lanka sind zwei Elefanten plötzlich losgerannt und haben mindestens 17 Menschen verletzt. Fernsehbilder zeigen, dass Leute auf der Straße tanzten, als ein blau geschmückter Elefant plötzlich in die Menge stürmte.

Eines der beiden Tiere sei bereits zu Beginn des Umzugs unruhig gewesen. Nachdem es losgerannt war, habe auch der andere Elefant Stresssymptome gezeigt, berichtete der örtliche Nachrichtensender Ada Derana

Das Video von NewsFirst Sri Lanka zeigt, dass Leute auf der Straße tanzten, als ein blau geschmückter Elefant plötzlich in die Menge stürmte. Mindestens 17 Menschen sollen verletzt worden sein.

Tierschützer kritisieren, Elefanten seien bei buddhistischen Umzügen gestresst

Der Vorfall in Kotte in der Nähe der Hauptstadt Colombo ereignete sich am vergangenen Samstag. Danach entbrannte in den sozialen Medien eine Debatte darüber, ob buddhistische Umzüge mit Elefanten Tierquälerei sind. 

Tierschützer kritisieren, dass die Elefanten bei den Festivals gestresst seien und oft schwere Ketten tragen müssten. Der einflussreiche buddhistische Mönch Ven Omalpe Sobitha forderte am Dienstag ein Verbot von Elefanten bei Umzügen. "Das ist eine Schande für den Buddhismus", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. (dpa)

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