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Aktenzeichen XY

15.11.2017

"Aktenzeichen XY ... gelöst": Wie drei Mörder überführt wurden

Bei "Aktenzeichen XY" heute zeigt Moderator Rudi Cerne ausnahmsweise gelöste Fälle.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Aus "Aktenzeichen XY ... ungelöst" wird heute Abend "Aktenzeichen ... gelöst". Die Sondersendung stellt drei Fälle von der Tat bis zur Festnahme nach.

Seit 50 Jahren hilft "Aktzenzeichen XY" dabei, ungelöste Verbrechen aufzuklären. Dafür werden normalerweise Fälle möglichst genau nachgestellt, bei denen es um Mord, Vergewaltigung oder Raub geht - damit die Zuschauer entscheidende Hinweise liefern können. Oft führt das zum Erfolg: Laut Statistik konnten 40 Prozent der Verbrechen mit der Hilfe der Zuschauer gelöst werden.

Heute am 15. November 2017 läuft " Aktenzeichen XY" ein bisschen anders ab. Aus dem "ungelöst" im Namen wird ein "gelöst". Denn die Sendung stellt ausnahmsweise Fälle nach, die aufgeklärt wurden. Damit sollen die Zuschauer nachvollziehen können, wie die Ermittlungen bis zur Festnahme des Täters abliefen. Außerdem gibt es ein Gespräch mit Kriminalpsychologin Lydia Benecke, in dem es auch darum geht, wie Menschen zu schweren Verbrechen fähig sind.

Welche gelösten Fälle werden in "Aktenzeichen XY... gelöst" nachgestellt? Hier eine Übersicht:

"Aktenzeichen XY" heute mit diesen gelösten Fällen:

Ermordung von Mareike G.

Dieser Fall war am 8. Januar 20004 bei "Aktenzeichen XY" zu sehen. Die 20-jährige Mareike G. war verschwunden und nichts deutete auf ein Verbrechen hin. Doch als die Ermittler den Freundeskreis untersuchten, konnte ein Profiler des LKA Bayerns den Kreis der Verdächtigen auf fünf Menschen eingrenzen. Ein Arbeitskollege von Mareike G. gestand den Mord nach elf Stunden Vernehmung und führte die Ermittler zur Leiche.

Lastwagen-Fahrer vergewaltigt und ermordet Frauen

Die drei Mordfälle wurden im Februar 2005 und im März 2006 in der Sendung gezeigt: Ein Mann hatte in den Jahren 2003 und 2004 vier Frauen vergewaltigt und drei davon ermordet. Ein Zeuge erkannte den Täter auf einem Phantombild und verständigte die Polizei. Die konnte einen Lastwagen-Fahrer überführen.

Mann wird terrorisiert und ermordet

Nachdem der Hof seiner Eltern zwangsversteigert worden war, durfte Walter K. durch sein lebenslanges Wohnrecht trotzdem sein Zimmer behalten. Der neue Besitzer wollte ihn zum Ausziehen bewegen - ohne Erfolg. Über 20 Jahre entwickelte sich von 1987 bis 2007 ein gewalttätiger Streit, bis Walter K. verschwand. Die Polizei konnte dem Besitzer des Hofes nichts nachweisen - bis der Fall im September 2009 bei "Aktenzeichen XY" zu sehen war. Eine Zuschauerin berichtete, dass der Verdächtige ihren Mann dazu überreden wollte, Walter K. zu ermorden. Das war der entscheidende Hinweis, um den Mörder festzunehmen. AZ

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