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Altpräsident
30.06.2014

Wirbel um Walter Scheel: Staat streicht ihm Büro und Dienstwagen

Walter Scheel wird am 8. Juli 95 Jahre alt. Er lebt in einem Heim.
Foto: Patrick Seeger, dpa

Nächster Akt im Drama um Walter Scheel: Seit Tagen tobt ein Streit zwischen seiner Frau und dem Pflegeheim, in dem der Alt-Bundespräsident lebt. Nun berichten Medien von neuem Wirbel.

Die FDP darf ihrer Ikone angeblich nicht zum 95. Geburtstag gratulieren und der Staat streicht dem einstigen Staatsoberhaupt Büro und Dienstwagen.

In beiden Fällen geht es auch um Scheels dritte Ehefrau. Weil der populäre Politiker dement ist, hatte zuletzt nur noch Barbara Scheel das vom Bundespräsidialamt gestellte Auto, einen VW Phaeton, gefahren. Damit ist jetzt Schluss.

Denn das Privileg eines Dienstwagens steht einem Altpräsidenten nur dann zu, wenn er ihn selbst nutzt. Auch das Büro des Liberalen in Bad Krozingen im Schwarzwald wird aufgelöst. Scheels Schriftverkehr soll künftig von Berlin aus abgewickelt werden.

Entmachtung von Barbara Scheel

Das kann man auch als Entmachtung von Barbara Scheel verstehen. Sie ist seit 1988 mit ihm verheiratet und war zuletzt für ihren angeblich rüden Umgangston mit den Mitarbeitern des Pflegeheims in die Kritik geraten. Im Gespräch mit unserer Zeitung erhebt sie ihrerseits Vorwürfe gegen das Personal, will aber nicht zitiert werden.

Bekannte von Walter Scheel werfen ihr vor, den beliebten Politiker nach außen „komplett abzuschotten“. Dazu passt eine Meldung der Bild am Sonntag: Angeblich will Barbara Scheel verhindern, dass FDP-Vertreter ihren Mann zum 95. Geburtstag am 8. Juli besuchen.

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