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Ostalbkreis

21.01.2020

Bei Kindergartenausflug: Dreijähriger Junge vermutlich ertrunken

Ein Spielplatz nahe der Rems. Ein dreijähriger Junge, der dort mit seiner Kindergartengruppe gespielt hatte, ist vermutlich in der Rems ertrunken.
Foto: Christoph Schmidt, dpa

Eine Kindergartengruppe vergnügt sich an einem Spielplatz an der Rems. Ein Dreijähriger entfernt sich von der Gruppe. Sein lebloser Körper wird im Wasser entdeckt.

Ein drei Jahre alter Junge ist am Montagmittag in der Rems in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) vermutlich ertrunken. Nach Angaben der Polizei war das Kind zusammen mit seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz, der sich am Ufer der Rems befindet. Der Junge habe sich unbemerkt von der Gruppe entfernt und sich wohl in Richtung Ufer begeben, teilte ein Polizeisprecher am Montagabend mit. Auf dem Spielplatz seien 19 Kindergartenkinder und drei Aufsichtspersonen gewesen, sagte ein Sprecher der Stadt Schwäbisch Gmünd am Abend.

Das Kind wurde leblos im Wasser liegend gefunden

Nachdem das Fehlen des Jungen bemerkt wurde, sei sofort eine Suche eingeleitet worden. Schließlich habe man das leblose Kind im Wasser liegend gefunden. Der Junge starb später im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zu den genaueren Umständen des Unglücks. Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Klärung der Todesursache eine Obduktion an. Wie ein Polizeisprecher mitteilt, soll das Kind am Dienstag obduziert werden. Noch am selben Tag soll das Ergebnis vorliegen.

Treffen mit Kinder- und Jugendpsychologen

Der Erste Bürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Joachim Bläse, zeigte sich über den tragischen Todesfall fassungslos und bestürzt: "Unsere Gedanken sind jetzt bei den Eltern und der Familie des Kindes." Auch das Team des Kindergartens werde nun - auch mit professioneller Hilfe - begleitet und unterstützt. 

Die Betreuung im Kindergarten werde am Dienstag weitergeführt, sagte ein Sprecher der Stadt. Gerade in einer solchen schwierigen Situation sei es für die Kinder in den Gruppen wichtig, in einer gewohnten Umgebung von vertrauten Erzieherinnen und Erziehern betreut zu werden. "Dabei werden zusätzliche Fachkräfte die Arbeit in den nächsten Tagen unterstützen." Am Dienstag sollen außerdem alle Eltern zu einem Treffen mit einem Kinder- und Jugendpsychologen zusammenkommen. (dpa)

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