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Berlin-Marzahn
01.08.2011

Hartz-IV-Empfänger zündet Brandsatz in Jobcenter

Ein verärgerter Arbeitssuchender wollte in einem Jobcenter in Berlin-Marzahn Feuer legen.
Foto: DPA

Ein Arbeitssuchender Hartz-IV-Empfänger hat in einem Jobcenter im Berliner Stadtteil Marzahn einen selbtgebastelten Brandsatz gezündet. Die Mitarbeiter reagierten schnell.

Ein Hartz-IV-Empfänger hat in einem Jobcenter in Berlin-Marzahn einen selbstgebauten Brandsatz gezündet. Wegen der schnellen Reaktion des anwesenden Personals konnte ein größeres Feuer jedoch verhindert werden. Am Mittag des heutigen Montags habe der 41 Jahre alte Mann die Räume des Jobcenters im sechsten Stock betreten und vor den überraschten Sachbearbeiter den Teppichboden in Brand setzen wollen, teilte die Polizei mit. Dazu habe der Hartz-IV-Empfänger ein Papiertaschentuch in eine brennbare Flüssigkeit getränkt, es angezündet und auf dem Boden geworfen. Danach rannte der Mann davon.

Jobcenter: Hartz-IV-Empfänger bastelt Brandsatz

Die Beschäftigten hätten schnell zum Feuerlöscher gegriffen und damit verhindert, dass der Teppich in Flammen aufgeht. Alarmierte Polizeibeamte beschlagnahmten eine Flasche mit brennbarer Flüssigkeit, die der mutmaßliche Täter zurückgelassen hatte. Der 41-Jährige ist namentlich bekannt, aber auf freiem Fuß. Was ihn in Rage brachte, war zunächst noch unklar. Gegen ihn wird wegen versuchter schwerer Brandstiftung ermittelt, die Polizei fahndet nach ihm. Verletzt wurde laut Polizei niemand. dpa/dapd

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