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Sprengstoffalarm

17.08.2018

Bombendrohung in deutschem Flugzeug: Zwischenlandung auf Kreta

Eine Maschine der Fluggesellschaft Condor musste auf Kreta zwischenlanden. Der Grund: eine Bombendrohung.
Bild: Christoph Schmidt, dpa (Symbolbild)

Wegen einer Bombendrohung musste ein deutsches Flugzeug auf Kreta zwischenlanden. Die 273 Passagiere sind wohlauf, zu den Hintergründen ist wenig bekannt.

Eine Bombendrohung hat Passagiere eines deutschen Flugzeugs in Aufruhr versetzt. Die Maschine der Fluggesellschaft Condor musste am Donnerstagabend außerplanmäßig auf Kreta landen. Der Flieger war vom äpyptischen Hurghada auf dem Weg nach Düsseldorf. Als die Bombendrohung bekannt wurde, sei man sicher in der Stadt Chania auf der griechischen Insel gelandet, sagte ein Condor-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die 273 Passagiere hätten den Flieger ohne Zwischenfall verlassen können. Sie sollten die Nacht in Hotels verbringen und den Flug am Freitag fortsetzen - voraussichtlich am Abend.

 

Wegen Bombendrohung muss ein deutsches Flugzeug muss auf Kreta zwischenlanden

"Condor steht in Kontakt mit den Behörden vor Ort", sagte der Sprecher. Die Maschine sei nach der Landung von speziellen Hunden überprüft worden. Zunächst hätten sie aber nichts Verdächtiges gefunden. Zu den Hintergründen der Bombendrohung konnte der Sprecher zunächst keine Angaben machen. Das Flugzeug war um 17.34 Uhr in Ägypten gestartet.

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Nach Informationen griechischer Medien und der Bild-Zeitung wurde in der Toilette des Flugzeugs ein Zettel mit dem Wort "Bombe" entdeckt. Die Maschine sei von griechischen Kampfbombern bis zur Landung begleitet worden, berichtete das Nachrichtenportal Protothema unter Berufung auf die Sicherheitsbehörden weiter. Militär und Flughafenpolizei hatten die Maschine laut Bild nach der Landung umstellt. Die Kontrollen sollten bis in die frühen Morgenstunden andauern. Sie hatten erst am späten Abend begonnen, wie es aus Kreisen der zivilen Luftfahrt in Chania hieß.

Flugzeug muss auf Kreta landen: Falscher Sprengstoffalarm in Frankfurt vor zwei Wochen

Wegen eines falschen Sprengstoffalarms musste vor zwei Wochen erst der Frankfurter Flughafen abgeriegelt werden. Etwa 60 Flüge und insgesamt 13.000 Passagiere waren betroffen. Eine Drohung wurde nicht ausgesprochen, Grund waren Ungenauigkeiten bei der Personenkontrolle. "Trotz positivem Sprengstofftest wurde eine vierköpfige französische Familie in den Sicherheitsbereich entlassen." Das sei "der Fehler einer Luftsicherheitsassistentin" gewesen.

 

(AZ/dpa)

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