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Film

13.04.2015

Constantin verfilmt das Leben von Gletschermumie Ötzi

Eine Nahaufnahme des Kopfes der 5300 Jahre alten Gletscherleiche «Ötzi» im Archäologischen Museum in Bozen.
Bild: Südtiroler Museum, dpa (Archiv)

Der Fund des 5300 Jahre alten Urmenschen war eine Sensation in der Archäologie. Jetzt soll Ötzis Leben verfilmt werden. Constantin Film verspricht ein echtes Steinzeit-Abenteuer.

Der Kriminalfall rund um die Gletschermumie Ötzi wird verfilmt. Im Mittelpunkt des Actionepos aus der Jungsteinzeit stehe der Steinzeitjäger "Unai", teilte Constantin Film am Montag in München mit. Die Produktion von Oliver Berben und Martin Moszkowicz zeige den erbarmungslosen Überlebenskampf der frühen Menschheit. Ab 2016 soll "Unai" unter Regie von Maximilian Erlenwein ("Stereo") gedreht werden, der mit Uwe Wilhelm auch das Drehbuch geschrieben hat. Wann der Streifen ins Kino kommen wird, steht noch nicht fest.

Constantin über Ötzi-Verfilmung: "Großes Eventkino"   

Constantin Film verspricht "großes Eventkino voller Action und Abenteuer über eine längst vergessene Episode der Menschheitsgeschichte". "Eine Welt, die wir nicht mehr kennen: Hunger, Kälte und Feinde haben hier einen ganz anderen Stellenwert. Es geht ums nackte Überleben", erklärte Berben.

Ötzi ist begehrtes Objekt der Wissenschaft 

Der Fund eines mumifizierten Steinzeitmannes im September 1991 in den Ötztaler Alpen hatte weltweit Aufsehen erregt. Der "Mann aus dem Eis", der vor rund 5000 Jahren lebte, gibt bis heute Rätsel auf. Vermutlich war er auf der Flucht, als er von hinten von einem Pfeil getroffen wurde und binnen Minuten verblutete. Bis heute wird die Mumie immer wieder untersucht. Wissenschaftler hoffen, dadurch neue Erkenntnisse über sein Leben und seine Zeitgenossen zu gewinnen. Die mumifizierte Leiche lagert normalerweise im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen in einer abgedunkelten Kühlzelle und kann durch ein Fenster betrachtet werden. dpa/lby

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