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Internetabstimmung

22.07.2011

Der "Bud-Spencer-Tunnel" geht um die Welt

Die Facebook-Gruppe zum Bud-Spencer-Tunnel hatte sehr schnell mehr als 40.000 Mitglieder.

Der Facebook-Flashmob, der für den Tunnel in Schwäbisch Gmünd den Namen "Bud-Spencer-Tunnel" vorschlägt, erregt auch in Italien Aufmerksamkeit.

"La Germanie ama Bud Spencer e (forse) gli dedica un tunnel", titelt das italienische Internetportal tgcom.it. "Die Deutschen lieben Bud Spencer und wollen vielleicht einen Tunnel nach ihm benennen", heißt das frei übersetzt. Was als Spaß im sozialen Netzwerk Facebook begann, geht bereits um die Welt. Wie berichtet, sucht die Stadt Schwäbisch Gmünd im Osten Baden-Württembergs einen Namen für ihren neuen Tunnel. Die Stadtoberen wollten die Bürger Schwäbisch Gmünds in die Namensfindung mit einbeziehen. "Salvator Tunnel", "Staufer Tunnel" und viele andere Namen kamen daraufhin als Vorschläge. Und eben auch "Bud-Spencer-Tunnel". Weil der Name weder pornographisches enthält, noch gegen das Gesetz verstößt, steht er weiterhin auf der Liste der Stadt.

Ein Nutzer von Facebook hat sich dies zum Anlass genommen, und eine Gruppe zu diesem Thema gegründet. Mehr als 40.000 Fans hat diese Seite schon, die Idee kommt richtig gut bei den Menschen an. Bei fast allen. Vertreter der Stadt Schwäbisch Gmünd sind nicht begeistert, sie denken, die Aktion "Bud-Spencer-Tunnel" ziehe die Namensfindung ins Lächerliche.

Dabei haben Befürworter schon einen Grund genannt, warum Bud Spencer sogar geschichtlich zur Stadt passen soll. Angeblich habe Carlo Pedersoli, so der bürgerliche Name des Schauspielers, in seiner Jugend an einem Schwimmwettbewerb in Schwäbisch Gmünd teilgenommen und gesagt, dass ihm die Stadt sehr gut gefalle. Bewiesen ist das aber nicht.

Auch wenn letztlich der Stadtrat das letzte Wort in Sachen Tunnelnamen spricht, die Bestrebungen der Facebook-Gruppe gehen über das Internet um die Welt. Das Portal thelocal.de, das Nachrichten aus Deutschland für den englischsprachigen Raum aufbereitet, hat die Geschichte bereits aufgegriffen. Bleibt also abzuwarten wie lange es dauert, bis amerikanische und britische Medien sich des Themas annehmen.

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