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Österreich

12.02.2018

Eine Tote und viele Verletzte bei Zugunglück in Österreich

Bei der Kollision zweier Züge in Österreich ist mindestens ein Mensch gestorben.
Bild: Schönauer/ BFV LEOBEN, dpa

Schock für die Reisenden im EuroCity auf dem Weg nach Deutschland. Bei der Kollision mit einem Regionalzug wurde die Fensterfront eines Waggons wegradiert - mit tödlichen Folgen.

Auf dem Weg von Graz nach Saarbrücken ist am Montag in Österreich ein Eurocity mit einem Regionalzug zusammengestoßen. Dabei kam laut Polizei eine Frau ums Leben. Außerdem wurden 22 Insassen, darunter drei Kinder, verletzt. Der EuroCity216 war im Bereich des Bahnhofs von Niklasdorf in der Steiermark mit einem Nahverkehrszug seitlich kollidiert. 

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sprachen zunächst auch von schwer verletzten Opfern. Bei einem Waggon des EC wurde die gesamte Fensterfront weggerissen. Das Unglück ereignete sich kurz vor 13 Uhr bei der Ausfahrt vom Bahnhof Niklasdorf in der Steiermark. Die Ursache dieser sogenannten Flankenkollision war zunächst unklar. 

Mehrere Waggons wurden beschädigt. In welchem Zug die Tote saß, war zunächst nicht klar. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Dutzende Passagiere mussten auch wegen eines Schocks betreut werden. Ein Waggon entgleiste nach dem Zusammenstoß.

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Zugunglück in der Steiermark: Massive Schäden auf Bahnstrecke

Nach Angaben eines Polizeisprechers hat sich der Zusammenstoß offenbar im Bereich von Weichen ereignet, wo sich die Züge näher kommen. 

Ein Sprecher der Deutschen Bahn reagiert geschockt und sprach Opfern und Angehörigen sein Mitgefühl aus. Nach Bahn-Angaben wird der Zug aus Deutschland auf österreichischem Gebiet von der ÖBB betrieben. Dazu werde in Salzburg das Personal komplett getauscht. 

Durch die Kollision dürfte es zu Schäden an Masten und Oberleitungen der ÖBB gekommen sein.
Bild: Erwin Scheriau, APA/dpa

Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Einsatz von Hubschraubern war wetterbedingt nicht möglich.

Durch die Kollision dürfte es zu Schäden an Masten und Oberleitungen der ÖBB gekommen sein. Inwieweit das Gleisbett durch die aus den Schienen gesprungenen Züge in Mitleidenschaft gezogen wurde, ließ sich zunächst nicht ermitteln.

Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. "Meine Gedanken sind bei der Familie & den Freunden des Todesopfers. Allen Verletzen wünsche ich eine baldige Genesung. Vielen Dank an alle Einsatzkräfte, die vor Ort helfen!". (dpa)

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