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Erdbeben
17.08.2018

Teile Italiens von Erdbeben erschüttert

Teile Italiens sind am Donnerstagabend von einem Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert worden.
Foto: Oliver Berg (dpa)

Teile Italiens sind am Donnerstagabend von einem Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert worden.

Die zentralitalienischen Region Molise wurde am Donnerstagabend von einem Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert. Etwa zwei Stunden später folgte in der Region südöstlich von Rom ein weiteres Beben, wie das nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) mitteilte.

Dieses habe eine Stärke von 4,5 gehabt. Beide Beben waren an der Adriaküste und im Golf von Neapel zu spüren und in geringerem Maße auch in der Hauptstadt Rom.

Nach dem ersten Beben, das sich um 20.19 Uhr nahe des Ortes Montecilfone ereignete, sagte der Zivilschutzbeamte Nicola Fratangelo im Fernsehen, unter den Bewohnern habe es eine "große Angst" gegeben. "Alle Leute sind auf der Straße." Einige alte Mauern seien eingestürzt, einige Gebäude hätten Risse bekommen. "Aber es gab keine größeren Schäden." 

Die Feuerwehr teilte mit, es seien zahlreiche Notrufe wegen beschädigter Gebäude oder eingestürzter Balkone eingegangen. Es hätten aber keine Menschen gerettet werden müssen, erklärte die Feuerwehr auf Twitter. In der Region Molise hatte es erst am Dienstagabend ein Erdbeben gegeben. Es hatte die Stärke 4,7.

In Italien sind Erdbeben keine Seltenheit. Jedes Jahr werden tausende Erdstöße registriert, die meisten sind für die Bevölkerung aber nicht spürbar. (dpa)

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