Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj begrüßt Bundestagsentscheidung zu Holodomor
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Eurovision Song Contest: ESC 2017: Portugal gewinnt, Deutschland auf vorletztem Platz

Eurovision Song Contest
14.05.2017

ESC 2017: Portugal gewinnt, Deutschland auf vorletztem Platz

Der Sieger des 62. Eurovision Song Contest: Salvador Sobral aus Portugal.
Foto: Efrem Lukatsky (dpa)

Erneute Ernüchterung: Deutschlands Hoffnungsträgerin Levina landet beim Eurovision Song Contest 2017 auf dem vorletzten Platz. Der Sieger aus Portugal überzeugt mit Herzschmerz.

Portugal hat den Eurovision Song Contest 2017 gewonnen, während Deutschland die dritte Pleite in Folge erlebt. Der portugiesische Sänger Salvador Sobral bekam für sein Lied "Amar Pelos Dois" mit 758 Punkten die meisten Stimmen.

ESC 2017: Deutschland ist Kummer gewohnt

Deutschlands Kandidatin Levina landete unter den 26 Finalisten mit sechs Punkten auf dem vorletzten Platz und schnitt somit kaum besser ab als ihre Vorgängerinnen in den vergangenen beiden Jahren.

Levinas Platzierung dürfte wieder grundsätzliche Diskussionen über Deutschlands Abschneiden bei dem Musikwettbewerb nach sich ziehen. Auf die Frage nach den Gründen wusste die 26-jährige Sängerin nach der Show in der Nacht zum Sonntag in Kiew keinen Rat. Der legendäre ESC-Kommentator Peter Urban (69) vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) sagte: "Ich weiß auch nicht, woran es liegt."

Seit Lenas Sieg mit "Satellite" im Jahr 2010 ist Deutschland beim ESC viel Kummer gewohnt. 2016 hatte Sängerin Jamie-Lee für ihr Lied "Ghost" nur elf Punkte bekommen und war Letzte geworden - ebenso wie im Jahr zuvor Ann Sophie, die mit "Black Smoke" keinen einzigen Punkt geholt hatte. Levina erzielte mit ihrem Song "Perfect Life" nun magere 6 Punkte und konnte sich noch gerade so vor das letztplatzierte Spanien schieben, das 5 Punkte holte.

Inzwischen kann Levina aber schon wieder lachen.
Foto: Julian Stratenschulte (dpa)

Der für den ESC in Deutschland zuständige NDR hatte in den vergangenen Jahren immer wieder das Prozedere für den Vorentscheid modifiziert. Probleme gab es, als 2015 der Rocksänger Andreas Kümmert die Vorauswahl gewann, dann aber überraschend verzichtete. Damals rückte Ann Sophie auf. 2016 wollte der NDR dann Xavier Naidoo schicken, zog den Plan aber nach Protesten zurück und ließ doch wieder das Publikum entscheiden, woraufhin Jamie-Lee die deutsche Vorauswahl gewann. 2017 ging zunächst alles glatt: Am Ende votierten beim Vorentscheid 69 Prozent der Zuschauer für "Perfect Life".

Salvador Sobral gewinnt Eurovision Song Contest 2017

Jubeln durften diesmal dennoch andere: Zum ersten Mal gewann Portugal den ESC. Sänger Salvador Sobral landete mit 758 Punkten ganz vorne. Der 27-Jährige verzichtete in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auf eine spektakuläre Show und überzeugte mit viel Gefühl. Die in seiner Muttersprache vorgetragene Jazz-Ballade "Amar Pelos Dois" (Liebe für zwei) geht auf eine Komposition seiner Schwester Luísa Sobral zurück. Am Ende der großen Live-Show sangen die beiden den Song gemeinsam, während Goldglitter vom Hallendach rieselte.

Francesco Gabbani war lange Zeit der Top-Favorit. Mit seinem Gorilla kam er schließlich auf den sechsten Platz.
19 Bilder
Ein Affe und viele Tränen: Der Eurovision Song Contest 2017 in Bildern
Foto: Julian Stratenschulte (dpa)

Auch Levina, die in Bonn geboren wurde, in Chemnitz aufwuchs und heute in London und Berlin wohnt, hatte sich für einen eher reduzierten, von Grautönen dominierten Auftritt entschieden. Barfuß, mit dunklem Rock und hellem Oberteil sang sie vor vergleichsweise schlichter Kulisse alleine auf der Bühne ihren Song "Perfect Life".

Nach dem ersten Schock über den vorletzten Platz - sie musste sich zwischenzeitlich die Tränen aus den Augen wischen - konnte Levina kurz darauf schon wieder lachen. Es sei trotzdem eine "wundervolle Erfahrung" gewesen, sagte sie in der ARD. Sie habe so viel Spaß gehabt und tolle neue Leute kennengelernt. Die 26-Jährige bedankte sich bei Irland - der einzigen Länderjury, die Deutschland Punkte gab.

Konflikt zwischen Ukraine und Russland

Zweiter wurde Bulgarien mit 615 Punkten. Moldau erreichte mit 374 Punkten Rang drei. Der Australier Isaiah schaffte mit "Don't Come Easy" den neunten Platz. Dass Australien nun zum dritten Mal beim Eurovision Song Contest mitmachen durfte, gehört zu den Kuriositäten des Wettbewerbs. In dem Land am anderen Ende der Welt hat der ESC eine große Fangemeinde.

Der Österreicher Freddy Quinn war beim ersten Eurovision Song Contest im Jahr 1956 einer der beiden Kandidaten, die Deutschland vertraten. Damals traten für jedes der sieben Teilnehmer-Länder noch zwei Kandidaten an. Der ESC hieß damals übrigens Gran Premio Eurovisione della Canzone Europea und fand in Lugano in der Schweiz statt. Freddy Quinn landete mit "So geht das jede Nacht" auf Platz 11 von 14.
21 Bilder
Diese deutschen Kandidaten traten beim Eurovision Song Contest an
Foto: Fritz Reiss/dpa

Überschattet wurde der eigentlich unpolitische Wettbewerb vom Konflikt zwischen dem Gastgeberland Ukraine und Russland. Der russischen Kandidatin Julia Samoilowa wurde wegen eines Auftritts auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim die Einreise in die Ukraine verwehrt. Nach neuer Gewalt in der Ostukraine sagte Präsident Petro Poroschenko seinen Besuch beim Finale ab. dpa/AZ

Zum Nachlesen: Der ESC 2017 live

 

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.