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Aktenzeichen

04.07.2018

Fälle bei "Aktenzeichen XY" heute: Polizei jagt Mörder und Räuber

Moderator Rudi Cerne geht im Studio von „Aktenzeichen XY ... ungelöst" auf Sendung.
Bild: Matthias Balk, dpa

Bei "Aktenzeichen XY" geht es heute neben den Morden an einem 16-Jährigen in Hamburg und einem 47-Jährigen in Berlin um Raubüberfälle.

Die Polizei erhofft sich von "Aktenzeichen XY … ungelöst" zwei Morde und zwei Raubüberfalle aufzuklären. Das sind die Fälle, die am 4. Juli in der Sendung  nachgestellt werden.

"Aktenzeichen XY": Fälle am 4. Juli 2018

Juwelier-Überfall in Bad Schwartau: Ein Mann klingelt Ende Juli vergangenen Jahres an der Tür eines Juweliers am Timmendorfer Strand in Bad Schwartau in Schleswig-Holstein. Als eine Angestellte die Tür öffnet, werden sie und die anderen Angestellten sofort mit einer Waffe bedroht. Ein zweiter Mann stürmt in das Geschäft und zertrümmert mit einem Hammer eine Schaufenstervitrine und raubt elf Uhren im Gesamtwert von rund 175.000 Euro. Als der silberne Roller, den sie nahe dem Tatort zur Flucht bereitgestellt haben, nicht anspringt, fliehen die Räuber erfolgreich zu Fuß.

Mord an Jugendlichem in Hamburg: Der 16-jährige Victor Elling und seine 15-jährige Bekannte sind Mitte Oktober 2016 an der Alster spazieren, als ein Mann auf sie zutritt. Mit einem Messer sticht er plötzlich auf Victor ein und schubst das Mädchen in den Fluss, direkt nach der Tat flüchtet der Unbekannte. Ein Passant eilt den beiden Opfern zu Hilfe, Victor stirbt wenig später jedoch an seinen schweren Verletzungen. Der Tatverdächtige ist laut Zeugenbeschreibungen zwischen 180 und 190 Zentimeter groß, 23-25 Jahre alt, dunkelhaarig und trug zum Tatzeitpunkt einen 3-Tage-Bart.

Raubüberfall auf Berliner Traditionsjuwelier: Zwei bewaffnete Räuber haben am 25. Juli 2017 ein Juweliergeschäft im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg überfallen. Die maskierten Täter bedrohten die Mitarbeiterinnen des Geschäfts mit einer Pistole und forderten sie auf, ihnen sowohl den Schmuck in der Auslage sowie den Tresorinhalt im Hinterzimmer auszuhändigen. Auf zwei dunklen City-Fahrrädern gelang den Räubern die Flucht. Die Kripo Berlin zeigt bei "Aktenzeichen XY" Bilder der Überwachungskamera und hofft auf Mithilfe aus der Bevölkerung.

Brutaler Mord im Botanischen Garten: Am Morgen des 8. September 2017 finden Mitarbeiter des Botanischen Gartens in Berlin-Steglitz die Leiche von Klaus Jüterbock, der in seinem blutverschmierten Schlafsack auf dem Boden liegt. Der 47-Jährige aus Rendsburg in Schleswig-Holstein sparte auf ein Visum für eine Reise in die USA, weshalb er auf Parkbänken und in öffentlichen Grünanlagen übernachtete. Die Kripo Berlin wendet sich in "Aktenzeichen XY" vor allem an Jugendliche, die sich in der Parkanlage treffen und aufhalten und hofft auf Hinweise bei ihren Ermittlungen.

"Aktenzeichen XY" stellt den ersten Kandidaten für den XY-Preis vor

Nominierung für den XY-Preis 2018 - Gemeinsam gegen das Verbrechen: Als der 28-jährige Geronimo Kolks aus Kassel aus seinem Küchenfester blickt, sieht er, wie ein Mann auf einem am Boden Liegenden einschlägt. Sofort eilt er dem Opfer zu Hilfe und verständigt gleichzeitig per Handy die Polizei. Bevor er die Verfolgung des flüchtenden Täters aufnimmt, fordert er eine Gruppe junger Frauen auf, sich um den verletzten 50-Jährigen zu kümmern. Dabei bleibt er konstant in Verbindung mit der Polizei, die den Täter letztlich festnehmen kann. Der 27-Jährige muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Für seinen couragierten Einsatz haben die XY-Zuschauer Geronimo Kolks für den XY-Preis vorgeschlagen.

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