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Germany's Next Topmodel

09.03.2012

GNTM 2012: Einschaltquote so schwach wie lange nicht mehr

Chef-Jurorin Heidi Klum wird der Blick auf die Einschaltquoten nicht gefallen. In Folge drei ihrer Sendung glänzte sie durch Abwesenheit.
Bild: dpa

Michelle aus Neuburg hat bei GNTM 2012 die nächste Runde erreicht - und weinte trotzdem. Beim Blick auf die Quoten dürften auch die Macher der Sendung den Tränen nahe sein.

Germany's Next Topmodel hat in der dritten Folge noch schlechtere Quoten eingefahren als in der vergangenen Woche. Nachdem die neue Staffel um Heidi Klum schon schwächer gestartet war als in den Jahren zuvor, setzte Folge drei einen neuen Tiefpunkt. Die Zuschauerzahl ging auf 2,55 Millionen zurück.

GNTM 2012: Sabine, Isabelle, Valerie und Franziska müssen gehen

Michelle aus Neuburg hätte eigentlich Grund zur Freude gehabt. Zwar zeigte sich Juror Thomas Rath von ihren jüngsten Auftritten enttäuscht, doch mit einem überzeugten "Ich glaube an dich", schickte er die 17-Jährige in die nächste Runde. Michelle hatte allerdings schon zu weinen begonnen, bevor die Jury auch nur ein Wort gesagt hatte. "Ich will nicht nach Hause", heulte sie. Gehen mussten letztendlich Sabine, Isabelle, Valerie und Franziska, die der Jury in den vergangenen Tagen allesamt zu schüchtern waren.

Begonnen hatte die dritte Episode von Germany's Next Topmodel, wo die zweite aufgehört hatte. In Thailand. Die erste Aufgabe für die Model-Azubinen: Eine traditionelle Thailändische Tanzeinlage. Zunächst für Übungszwecke in peinlichen Sumoringer-Hosen, danach in ansehnlichen Gewändern.

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Nach dieser herrlich sinnfreien Übung führte die Reise zur Fashion Week nach Berlin. Erste Station: Ein Casting für das Modelabel Kaviar Gauche. Hier stellte sich heraus, dass die Mädchen das Laufen noch nicht so recht beherrschten. Laura und Anelia staksten über den provisorischen Catwalk wie die Störche durch den Salat. Das gefiel weder den Designerinnen noch der Jury.

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GNTM: Die bisherigen Siegerinnen

Heidi Klum glänzt durch Abwesenheit

Apropos Jury. Oberjurorin Heidi Klum glänzte in der dritten Episode durch Abwesenheit. Lediglich in ein paar Einspielern kommentierte Klum das Geschehen. Der Grund für ihre Absenz: Sie hatte geschäftlich in Los Angeles zu tun. Dem Niveau der Show schadete dies nicht.

Das Casting in Berlin gewann schließlich Rockerin Shawny. Zumindest optisch vom Typ Kelly Bundy, überzeugte sie durch ihre selbstbewusste Ausstrahlung. Beim folgenden Gruppen-Fotoshooting für die Illustrierte Gala war Geduld gefragt. Nicht nur für die Models, die alle gemeinsam für ein Foto posierten, sondern auch beim Zuschauer. Merke: Fotoshootings ohne Windmaschine sind einfach langweilig. Am besten präsentierten sich Anelia, Kasia und Michelle.

Trainer Jorge macht den Mädchen Beine

Das obligatorische Catwalk-Training dürfte bei GNTM natürlich auch nicht fehlen. Zumal die Juroren Thomas Rath und Thomas Hayo wiederholt den schlechten „Walk“ der Mädels kritisierten. Der Catwalk-Trainer Jorge machte vor wie es richtig geht. Der Coach, optisch eher einem Panflötenspieler in der Fußgängerzone ähnelnd, überzeugte mit seinem unsäglichen Outfit dabei auch alle Freunde des gepflegten Trashs. Inklusive grüner Glitzerhose und rosafarbenen High Heels.

Bei GNTM ist kein Platz für Freundschaften 

"Es geht um eine Competition", sagte Thomas Rath frei nach seinem geistigen Vater Bruce Darnell am Ende der Sendung. Auf der Seite der Siegerinnen war nur noch ein Stuhl frei. Sara oder Kasia, das war die Frage.

Die aufmüpfige Sara, die bisher nicht nur durch die größten Lippen, sondern auch durch die größte Klappe auffiel, überraschte: Sie wolle freiwillig gehen, erklärte die Blondine mit zitternder Stimme. "Das ist hier meine beste Freundin", sagte sie über Konkurrentin Kasia.

„Du willst doch kämpfen“, ermahnte Thomas Rath. So ging es hin und her, und schließlich geschah doch das Vorhersehbare. Die Jury entschied sich, beide in die nächste Runde mitzunehmen. Kreischend feierten die beiden Freundinnen ihr vorläufiges Happyend.

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