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Tierwohl

24.06.2020

Herrchen lässt Hunde im Auto zurück und geht in Freizeitpark

Hunde haben es in der Sommerhitze schwer: Schwitzen wie ein Mensch, um sich abzukühlen, können sie nicht. Ein heißes Auto kann daher zur tödlichen Gefahr werden.
Bild: Sebastian Gollnow, dpa

Ein Hundehalter hat seine beiden Terrier für die Dauer seines Besuchs im Europapark Rust im Auto zurück gelassen. Die Polizei musste die Tiere befreien.

Menschen schwitzen, wenn es heiß wird. Der Schweiß wirkt kühlend. Hunde kühlen ihren Körper über das Hecheln. Sie der Hitze eines Wageninneren auszusetzen, kann lebensgefährlich werden, weil der Mechanismus in der aufgeheizten Luft versagt. Ein Hundehalter hat genau diesen Fehler gemacht: Er ließ seine beiden Vierbeiner nach Angaben des Redaktionsnetzwerks Deutschland bei seinem Besuch im Europapark Rust trotz hoher Temperaturen am Parkplatz im Auto zurück.

Trotz einiger geöffneter Fenster seien die Tiere erschöpft gewesen, als die Polizei sie aus dem Auto befreite. Die Polizisten sahen sich gezwungen, die Scheiben des Wagens einzuschlagen, weil der sich im Freizeitpark vergnügende Mann nicht zu erreichen war. Ein Tierheim nahm die beiden Terrier in Obhut.

Wer seinen Hund im Auto lässt, riskiert eine Freiheitsstrafe

Tatsächlich ist die Polizei nach Angaben der Polizei Hessen dazu verpflichtet, einen Hund aus einer solchen Notlage zu befreien, wenn der Halter nicht auffindbar ist. Die Polizei Hessen rät, den Hund nach der Rettungsaktion mit handwarmem Wasser zu kühlen und ihm nicht zu kaltes Trinkwasser anzubieten. Ein Tierarztbesuch sei unumgänglich, auch wenn der Hund fit wirke.

Herrchen lässt Hunde im Auto zurück und geht in Freizeitpark

Der Tierhalter mache sich mit dem Zurücklassen des Hundes im heißen Auto strafbar. Er könne wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren belegt werden, heißt es bei BR24. (lesa)

Lesen Sie dazu auch: Darf man fremde Autoscheiben einschlagen, um einen Hund zu retten?

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