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Tatra-Gebirge

19.08.2019

Höhlenforscher in Polen vermisst

In Polen gelten zwei Höhlenforscher als vermisst.
Bild: Grzegorz Momot/PAP, dpa

Zwei Forscher werden in einer Höhle im Tatra-Gebirge im Süden von Polen vermisst. Noch gibt es keinen Kontakt zu den Männern.

In Polen werden seit Samstag zwei Forscher in einer Höhle vermisst. Der Einsatz von Rettungskräften läuft: Sie versuchen, in der Höhle im Tatra-Gebirge im Süden des Landes, zu den beiden Männern vorzudringen. In der vergangenen Nacht setzten Rettungskräfte aus Polen und der Slowakei eine Endoskop-Kamera für die Suche ein. Außerdem verwendeten sie kleine Sprengsätze, um die Tunnel in der Höhle zu weiten. Dadurch soll es möglich werden, die Männer auf speziellen Tragen zu befreien.

Wie die polnische Nachrichtenagentur PAP berichtete, gebe es aber bislang keinen Kontakt zu den Vermissten. "Die Bedingungen in der Höhle sind schwierig. Die Temperatur liegt bei etwa vier Grad Celsius. Wir fürchten um das Leben der Eingeschlossenen", sagte Bergretter Jan Krzysztof der PAP. Was die Suche weiter erschwert sei die Tatsache, dass der genaue Standort der Höhlenforscher unbekannt ist.

Polen: Forscher in Höhle vermisst

Die Höhlenforscher gelten als erfahren. Sie soll sich in der Höhle Jaskinia Wielka Sniezna befinden, die als längste und tiefste Höhle des Tatra-Gebirges gilt. Auslöser für den Rettungseinsatz könnte laut PAP sein, dass die Forscher - möglicherweise versehentlich - einen Auslass für Wasser geschlossen hatten. Daraufhin könnte sich in der Höhle Wasser gesammelt und den Fluchtweg blockiert haben.

19.08.2019, Polen, Zakopane: Die Rettungskräfte der Tatra Bergwacht steigen aus einem Hubschrauber aus. In Polen gelten zwei Höhlenforscher seit Samstag 18.08.2019 als vermisst. Nach einem ersten Einsatz in der Höhle Jaskinia Wielka Sniezna, schickte der «Tatra Mountains Volunteer Rescue Service» ein weiteres Team im Helikopter zur Rettung. Foto: Grzegorz Momot/PAP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bild: Grzegorz Momot

Die beiden Forscher waren laut dem Bericht nicht allein in der Höhle: Vier Kollegen sei es gelungen, die Höhle zu verlassen. Sie alarmierten die Behörden. (dpa/AZ)

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