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Stiftung Warentest

20.07.2010

Ich bin dann mal im Freizeitpark

Archivfoto: Center Parcs-Ferienpark in Soltau.
Bild: gr

Wenn wenig Zeit bleibt, muss der Familien-Kurzurlaub umso mehr bieten: Stiftung Warentest hat Ferienparks getestet und warnt vor versteckten Preisfallen. Von Sarah Wenger

Wenn wenig Zeit bleibt, muss der Familien-Kurzurlaub umso mehr bieten: Stiftung Warentest hat Ferienparks getestet und warnt vor versteckten Preisfallen.

Vor allem Kinder lockt es in Ferienparks, denn die versprechen Spannung, Spaß und Abenteuer. Langeweile adé: So dürfte die Vorstellung von Eltern lauten, die sich von den lieben Kleinen zu einem Kurzurlaub in einem Ferienpark breitschlagen lassen.

Die Stiftung Warentest hat die Kinderparadiese getestet: Drei Parks erhielten das Prädikat "gut", fünf Parks schnitten mit "befriedigend" ab. Testsieger wurde der Center Parcs-Park Bispinger Heide (Qualitätsurteil 2,1) mit der "besten Badelandschaft im Test". Auch auf Platz zwei landet der Marktführer Center Parcs. Der Park im Hochsauerland "besticht durch seine schönen Außenanlagen", so die Experten.

Ich bin dann mal im Freizeitpark

Auf dem dritten Platz folgt der Ferienpark Weissenhäuser Strand an der Ostssee. Dessen großer Vorteil ist der Preis: Ein Wochenende in dem Domizil kostet ab 152 Euro. Zum Vergleich: Center-Parcs verlangt knapp das Doppelte, das Wochenende dauert bei diesem Anbieter allerdings bis Montag.

Im Norden am günstigsten

Doch auch die Anbieter, die weniger gut abschnitten, waren nicht unbedingt günstiger. Auf den Plätzen vier bis acht folgen der Ferienpark Damp (Urteil 2,8; ab 118 Euro), Sunparks Nordseeküste (Urteil 2,8; ab 281 Euro), Sunparks Eifel (Urteil 3,0; ab 279 Euro), Ferienpark Salztal Paradies (Urteil 3,2; ab 315 Euro) und Roompot Ferienpark Hambachtal (Urteil 3,2; 275 Euro). Es lässt sich zusammenfassen, dass die Anlagen an der Ostsee am günstigsten sind.

Doch die Tester warnen vor versteckten Kosten: Schließlich hänge der Urlaubspreis nicht nur von den Kosten für die Unterkunft ab. Neben Anfahrt und Essen kommen noch Extrakosten dazu: Die Betreiber kassieren für "fast alle Sport- und Freizeitangebote extra", so Stiftung Warentest.

Teilweise seien sogar Bettwäsche, Handtücher, Babybett und Hochstuhl nicht im Preis inbegriffen. Da sollten die Familien gut kalkulieren und sich vorab überlegen, wie viele Aktvitäten in Anspruch genommen werden.

Jeder der acht Parks wurde zweimal getestet: einmal verdeckt von einer Familie und einmal von zwei Experten im Rahmen einer angemeldeten Inspektion. Von Sarah Wenger

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