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Indien
25.08.2017

Aufruhr nach Vergewaltigungs-Urteil gegen Guru: Mindestens zwölf Tote

Die Armee setzte nach eigenen Angaben 600 Soldaten ein.
2 Bilder
Die Armee setzte nach eigenen Angaben 600 Soldaten ein.
Foto: Money Sharma, afp

Ein beliebter, extravaganter Guru muss in Indien wegen Vergewaltigung ins Gefängnis. Tausende seiner Anhänger lassen ihrer Wut freien Lauf. Mehr als zehn Menschen sterben.

Bei Ausschreitungen nach der Verurteilung eines Gurus in Indien wegen Vergewaltigung sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Rund 90 weitere wurden verletzt, wie ein Sprecher des zuständigen Krankenhauses auf Nachfrage mitteilte. Mehr als 100 000 Verehrer des Star-Spirituellen Gurmeet Ram Rahim Singh waren zur Urteilsverkündung am Freitag in die nordindische Stadt Panchkula gekommen. Nachdem dieser der Vergewaltigung zweier Anhängerinnen im Jahr 2002 schuldig gesprochen wurde, kam es zu Krawallen.

Chaotische Szenen nach Urteil gegen Guru in Indien

Videobilder zeigten chaotische Szenen: Randalierer warfen Steine, legten Feuer und zerstörten Übertragungswagen von Fernsehsendern. Polizisten antworteten mit Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstöcken. Medienberichten zufolge schossen sie auch auf die Randalierer. Die Armee setzte nach eigenen Angaben 600 Soldaten ein. Am Rande der rund 250 Kilometer entfernten Hauptstadt Neu Delhi zündeten Anhänger von Ram Rahim Berichten zufolge leere Busse und Zugwaggons an. 

Wegen der erwarteten Ausschreitungen waren Panchkula und die Nachbarstadt Chandigarh seit Donnerstag lahmgelegt: Schulen und Büros blieben geschlossen, Busse und Züge standen still. Der mobile Internetzugang wurde unterbrochen. Drei Cricket-Stadien waren als Übergangsgefängnisse für festgenommene Krawallmacher vorgesehen. Nach Ausbruch der Gewalt verkündeten die Behörden eine Ausgangssperre in Panchkula.

Der 50-jährige Ram Rahim ist ein selbsternannter Heiliger und Anführer der spirituellen Organisation "Dera Sacha Sauda" (etwa: Sekte des wahren Geschäfts), die auch politischen Einfluss hat. Die Gruppe, die zu keiner größeren Religion gehört, hat nach eigenen Angaben 60 Millionen Mitglieder. Ihnen predigt Ram Rahim unter anderem Meditation; er organisiert zudem soziale Projekte und Umweltaktionen. Er zeigt sich häufig auf einem Motorrad und trägt gern funkelnden Schmuck. Er ist auch Popsänger und hat Action-Filme mit sich selbst in der Hauptrolle als "Bote Gottes" gedreht. 

Das Strafmaß gegen den Guru soll am Montag verkündet werden. Er wurde per Hubschrauber aus Panchkula ausgeflogen. In einem anderen Verfahren ist er wegen Mordes an einem Journalisten angeklagt. Ram Rahim wird außerdem vorgeworfen, Hunderte seiner Anhänger zur Kastration gezwungen zu haben. dpa/AZ

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