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Ukrainischer Präsident Selenskyj in Großbritannien eingetroffen
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  3. Italien: Zahl der Toten steigt nach schwerem Zugunglück bei Bari

Italien
12.07.2016

Zahl der Toten steigt nach schwerem Zugunglück bei Bari

Mindestens 20 Menschen sind bei dem schweren Zugunglück gestorben.
2 Bilder
Mindestens 20 Menschen sind bei dem schweren Zugunglück gestorben.
Foto: AFP PHOTO / Vigili del Fuoc

Ein schweres Zugunglück erschüttert Italien. Zwei Züge sind nördlich der Stadt Bari frontal zusammengestoßen. Die Waggons sind vollkommen verkeilt.

Ein Frontal-Zusammenstoß zweier Züge in Italien hat vielen Menschen das Leben gekostet. Inzwischen ist die Zahl der Toten auf mindestens 20 angestiegen, sagte der Vizepräsident der betroffenen Provinz am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa. Er rief zu Blutspenden auf.

Die Züge waren zwischen Corato und Andria nördlich der Stadt Bari auf einer eingleisigen Strecke frontal zusammengestoßen. Auf Bildern war zu sehen, wie die beiden Züge auf offener Strecke vollkommen verkeilt und einige Waggons total zerstört sind.

Dutzende Menschen wurden bei dem Zugunglück verletzt, darunter ein Kleinkind, das lebend aus den Trümmern geborgen wurde. Die Züge waren am Vormittag nördlich der süditalienischen Stadt Bari auf einer eingleisigen Strecke zwischen Corato und Andria zusammengestoßen.

Die beiden Züge sind auf offener Strecke ineinandergerast.
Foto: AFP PHOTO / Vigili del Fuoco

Zugunglück in Italien, Züge ineinander verkeilt

Auf TV-Bildern war zu sehen, wie die beiden Züge auf offener Strecke vollkommen verkeilt und einige Waggons total zerstört sind. "Es gibt viele Tote", sagte der Chef der Einsatzkräfte, Riccardo Zingaro. Medien berichteten, dass zahlreiche Menschen noch in den Trümmern gefangen seien. Der Unfallort sei nicht leicht zu erreichen. Angeblich waren viele Studenten und Pendler in dem Regionalzug, der von dem privaten Unternehmen Ferrotramviaria betrieben werde. Beide Zügen sollen vier Waggons gehabt haben. 

Zahl der Toten steigt nach schwerem Zugunglück bei Bari
11 Bilder
Das schwere Zugunglück in Italien
Foto: Vigili del Fuoco, afp

Der italienische Regierungschef Matteo Renzi verlangte eine schnelle Aufklärung, wer an dem Unglück Schuld sei, und sprach den Opfern und deren Familien sein Mitgefühl aus. dpa

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