Newsticker

Merkel betont Notwendigkeit weiterer Corona-Beschränkungen
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Judith Holofernes sagt nach Meningitis Auftritte ab

Hirnhautentzündung

16.10.2017

Judith Holofernes sagt nach Meningitis Auftritte ab

Judith Holofernes musste die Auftritte ihrer Solo-Tour wegen einer Meningitis absagen. Die gute Nachricht: Offenbar ist die Hirnhautentzündung bereits überstanden.
Bild: Jens Kalaene (dpa Archivbild)

Judith Holofernes war Sängerin der Band "Wir sind Helden" und hat im März ihr zweites Soloalbum vorgelegt. Wegen einer Erkrankung musste sie nun Auftritte ihrer Solo-Tour absagen.

Ihre Nackenschmerzen seien "aus der Hölle" gewesen, so Judith Holofernes. Deswegen hatte sie sich untersuchen lassen und festgestellt, dass sie sich wohl schon im Sommer eine Hirnhautentzündung eingefangen hatte. Das berichtet die Sängerin auf Facebook.

Im Krankenhaus war sie aufgrund ihrer Nackenschmerzen mit einer Lumbalpunktion und einer Magnetresonanztherapie (MRT) behandelt worden. Dabei stellten die Ärzte fest, dass sie an einer Meningitis litt.

Hirnhautentzündung belastete Judith Holofernes mehrere Monate lang

"Die Woche war, wie ihr euch denken könnt, sehr beängstigend und, äh, unerfreulich", schreibt Judith Holofernes. Doch sie hatte Glück im Unglück, denn bei ihrer Hirnhautentzündung handelte es sich um eine milder verlaufende durch Viren ausgelöste Meningitis.

Außerdem hat die Sängerin die Erkrankung wohl schon vollständig überstanden. Sie freue sich zu wissen, weshalb es ihr in den vergangenen Monaten schlecht gegangen sei und warum es so lange gedauert habe, "wieder auf die Beine zu kommen".

Dennoch musste Judith Holofernes die Auftritte ihrer Solo-Tour absagen. Denn nur mit einer Pause und Ruhe kann die Sängerin endgültig wieder auf die Beine kommen und völlig gesund werden.

Meningitis: Judith Holofernes bekommt Unterstützung von Fans

Zum Glück hat Holofernes sehr mitfühlende Fans. Viele wünschen ihr gute Besserung und sagen ihr Mut zu, zeigen Verständnis für die Lage der Sängerin. Die wiederum entwarnte all diejenigen, die in den vergangenen Monaten im Kontakt gestanden sind: Eine Ansteckung mit ihrer Hirnhautentzündung sei nicht möglich. AZ

Lesen Sie auch:

Meningitis-Impfstoff kann womöglich auch vor Gonorrhö schützen

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren