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Kalifornien
13.08.2018

"Holy Fire": Waldbrand bedroht Rentnersiedlung

Der "Holy Fire" genannte Waldbrand bedroht derzeit eine Rentnersiedlung in Kalifornien. Bei der Bekämpfung des riesigen Feuers waren rund 1500 Feuerwehrleute im Einsatz.
Foto: Patrick Record/AP, dpa

Tausende Menschen müssen wegen des "Holy Fire" genannten Waldbrands in Kalifornien ihre Wohnungen verlassen. Im Norden machen die Löscharbeiten Fortschritte.

Einer der im US-Bundesstaat Kalifornien wütenden Waldbrände bedroht eine Rentnersiedlung. Tausende Bewohner der vom sogenannten "Holy Fire" bedrohten Siedlung wurden am Sonntag aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Der Brand zerstörte den Angaben der örtlichen Forstbehörde zufolge bereits mehr als 9000 Hektar Land und war am Sonntag zu 41 Prozent eingedämmt. Im Kampf gegen die Flammen waren rund 1500 Einsatzkräfte.

Kalifornien: Bekämpfung der Waldbrände im Norden macht Fortschritte

In Kalifornien wüten derzeit rund 18 Waldbrände. Im Kampf gegen die schlimmsten Brände vermeldeten die Behörden am Wochenende Fortschritte. Der als "Mendocino Complex" bezeichnete Brand in Nordkalifornien, welcher der zerstörerischste in der Geschichte des Bundesstaats ist, verbrannte örtlichen Medienberichten zufolge in der Nacht zum Sonntag weniger Fläche als in der Nacht zuvor.

Auch bei der Bekämpfung des "Carr"-Feuers im Norden Kaliforniens gab es Fortschritte. Angesichts der weiterhin hohen Temperaturen und anhaltenden Trockenheit blieben die Bedingungen allerdings nach wie vor ungünstig.

Seit Mitte Juli kamen bei den Bränden in Kalifornien bereits mindestens zehn Menschen ums Leben. Mindestens ein Feuer soll absichtlich gelegt worden sein. Einem 51-Jähriger drohen wegen mutmaßlicher Brandstiftung nördlich der Stadt San Diego zwischen zehn Jahren Haft und lebenslänglich. (afp)

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