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Kritik
16.05.2017

Helene Fischer: Neues Album 2017 hat wieder Hit-Potenzial

Helene Fischers Popularität ist unglaublich. „Atemlos durch die Nacht“ ist nicht nur in Hotelbars zwischen den Kanaren und den Balearen zu hören, sondern auch in Bierzelten.
Foto: Axel Heimken, dpa

Helene Fischer hat sich viel Zeit gelassen für ihr neues Album 2017. Wie es geworden ist. Und ob es darauf einen Superhit wie "Atemlos" gibt.

Sitzen, schwitzen und schnaufen war die Devise auf der Open-Air-Tanzfläche an der Playa de Muro auf Mallorca, nachdem die Spanierin Dolores nach „Atemlos durch die Nacht“ die deutschen Urlauber (fast akzentfrei) vom Tanzparkett entlassen hatte. Bei Helene Fischer, bekanntlich fit wie ein Turnschuh, sind Atemlosigkeit und Ausruhen kein Thema.

Oder doch? Schließlich dauerte es Jahre, bis sie nun ein neues Album veröffentlichte. Es heißt schlichtweg „Helene Fischer“. Was nichts anderes heißen soll, als dass die Marke der Titel ist. Mehr braucht es nicht. Der absolute Knaller ist es nicht geworden. Hochprofessionell zwar, für ein deutsches Schlager/Pop-Album wohlgeraten, aber berechnend.

Der Produktion hört man an, dass sie den akustischen Spuren des Erfolgsalbums „Farbenspiel“ folgt, dessen Songs sich um „Atemlos durch die Nacht“ gruppierten. Oder hat irgendjemand auf dem Neuling „Helene Fischer“ eine musikalische Revolution erwartet? Nicht „Herzbeben“, auch nicht „Flieger“ oder „Achterbahn“ schaffen den Sprung in die Kategorie „Supersong“.

Die Popularität der Helene Fischer ist unglaublich: Dass die 32-Jährige unfreiwillig in vielen Hotelbars zwischen den Kanaren und den Balearen das Unterhaltungsprogramm mit bestreitet, liegt zum einen an der teutonischen Touristeninvasion, zum anderen an dem phänomenalen Erfolg einer Schlagersängerin, die diesen Hit gelandet hat, der seit drei Jahren auch durch Bierzelte geistert und das Land zweiteilt in Helene-Fans und Helene-Hasser. Es soll sogar Hochzeiten geben, bei denen der DJ sich weigert, „Atemlos durch die Nacht“ zu spielen.

Helene Fischer: Neues Album knüpft an "Farbenspiel" an

Es ist hart, einen Millionenseller wie „Atemlos durch die Nacht“ zu toppen. Der Ohrwurm-Effekt allein hat es nicht ausgemacht, sondern auch der Text, der den Zauber einer großen Nacht aufarbeitet und zeitgemäß, wenn auch simpel, Sexualität ins Spiel bringt („Lust pulsiert auf meiner Haut“). Das neue Album macht da weiter, wo „Farbenspiel“ stehen geblieben ist.

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Es zielt auf das Pauschal-Ferienpublikum – was ja legitim ist – mit Zeilen wie „Zurück ans Meer, in den Himmel eingetaucht, die Freiheit spürn, ich will Sonne auf der Haut“. Es wechseln vom Akkordeon eingeleitete melodische Stücke mit einem Füller wie „Viva La Vida“, der ziemlich dreist eine „Atemlos“-Zeile aufgreift, in der es heißt „Das ist unsere Zeit, wir sind unsterblich heut’“.

Woran erkennt man eine Helene-Fischer-Produktion? An den Heerscharen von Autoren, Textern und Musikern, die ein Album aufmotzen. Aber auch an Texten wie in „Herzbeben“ („Durch meine Venen fließt der Bass, hämmert gegen meine Sehnen“). Und nicht zu vergessen: An einer Sängerin, die für ihr Fach eine überdurchschnittliche Stimme vorweisen kann.

Neues Album: Helene Fischer hat Konkurrenz

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Helene Fischer hatte sich medienmäßig zurückgezogen nach ihrer Tournee durch Deutschlands Stadien im Jahr 2015. Es wurde über Monate so ruhig um die Entertainerin wie in den letzten Wochen um die SPD-Hoffnung Martin Schulz vor der NRW-Wahl. Wie geht es im Frauenschlager weiter? Das Geschäft ist knallhart und eine Generationenfrage.

Kann die im Schlager tausend Mal betrogene Patin Andrea Berg, 51, noch mal groß zurückkommen? Oder gehört die Zukunft Vanessa Mai, 25, die – siehe die RTL-Show „Let’s Dance“ – wie Fischer hervorragend tanzen kann. Es kommt auch auf das Glück an, den richtigen Karriereschritt zu setzen.

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