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Pressestimmen

02.11.2020

Kritik zum Stuttgart-Tatort gestern: "Halbwegs unterhaltsam"

Die Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) haben es in der Tatort-Folge "Der Welten Lohn" mit einem Krieg am Arbeitsplatz zu tun.
Bild: Benoît Linder, SWR

Lannert und Bootz geraten zwischen die Fronten eines Wirtschaftskriegs. Die Kritik zum Tatort gestern ist ziemlich eindeutig: Es gab schon bessere Folgen aus Stuttgart.

Eine tote Personalchefin, eine explodierte Autobombe und ein Auftragskiller hielten die Ermittler im Tatort gestern auf Trab. Die Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) hatten es in der Folge "Der Welten Lohn" mit einem Krieg am Arbeitsplatz zu tun. Im Zentrum standen der rachsüchtige Oliver Manlik (Barnaby Metschurat) und der selbstgefällige Unternehmensboss Joachim Bässler (Stephan Schad).

Die beiden Kontrahenten (stark gespielt) waren es auch, die diesem Tatort Farbe verleihen. Die Story hingegen kam bei den Kritikern nicht gut weg. Die Pressestimmen.

Kritik zum Stuttgart-Tatort gestern: Showdown am Schluss

Mindestens so bedenklich wie die Konjunktur der Selbstjustizbetreibenden im deutschen Fernsehkrimi ist die nicht enden wollende Karikatur von Industriellen als prinzipiell satanischen Wesen. Welt

(...) Mit ihrer ruhigen, warmen Ausdauer sind Lannert und Bootz längst eines der markantesten Tatort-Duos. Am Schluss gibt es einen Showdown, und es wird klar: Die Kommissare können weit mehr als Mittelmass. Neue Zürcher Zeitung

"Der Welten Lohn" erzählt keine lustige Geschichte, aber die lustigen Tatorte spielen ja eher nicht in Stuttgart. Ab Minute vier ist die Konstellation klar, und bemerkenswert ist, dass es trotzdem spannend bleibt. Süddeutsche Zeitung

Stark gespielt: Barnaby Metschurat als Oliver Manlik, der sein früheres Leben zurückbekommen will.
Bild: Benoît Linder, SWR

Bewertung: Schnörkelloser Tatort mit Lannert und Bootz

(...) Es gibt am Ende einfach zu viele Momente, in denen man mit dem Plot hadert, als dass der zum Mann-gegen-Mann-Schocker überhöhte Wirtschaftskrimi einen wirklich mitreißt. Der Spiegel

Halbwegs unterhaltsamer Krimi, der nach dem Ausschalten wieder vergessen ist. Bild

So poetisch der Titel – so nüchtern und vollkommen schnörkellos ist auch dieser Tatort mit Felix Klare und Richy Müller. Die Inszenierung ist zurückhaltend, die Geschichte an sich eine eher einfache. Doch ist es gerade das, was die Filme aus Stuttgart meist auszeichnet: diese klare Strenge, dieses völlig Unprätentiöse. Der Tagesspiegel

 

Tatort Kritik: "Nicht der ganz große Wurf"

"Wirtschaft ist Kampf", so sagt es Bässler einmal. Das könnte man leider ebenso gut von diesem Tatort behaupten: Wer ihn durchhalten will, muss ein wenig kämpfen. ntv

"Der Welten Lohn" ist ein Tatort, der einmal wieder nicht von allem zu viel hineinpackt in seine 90 Minuten. Der sich das Grelle spart und mit Klischees (Auflauern in der Tiefgarage) eher spielt. Der ganz große Wurf ist er auch nicht, die Dialoge vor allem hätten mehr Keckheit vertragen. Frankfurter Rundschau

Barnaby Metschurat ist eindrucksvoll, das Drehbuch aber kann nicht mithalten. RedaktionsNetzwerk Deutschland

Der Tatort lockt Sonntag für Sonntag Millionen vor den Fernseher. Aber wer ermittelt eigentlich wo? Diese  Kommissare bzw. Teams sind derzeit im TV-Einsatz.
23 Bilder
Tatort-Kommissare: Wer ermittelt wo?
Bild: Martin Menke, WDR/Bavaria Fiction GmbH

Kritik und Pressestimmen zu den letzten Tatort-Folgen am Sonntag

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