Newsticker
RKI meldet erneut deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Madonna auf Instagram: Kritik nach Nippel-Fotos

Erotikfotos
29.11.2021

Madonna auf Instagram: Kritik wegen Nippel-Fotos

Popstar Madonna hat sich mit Instagram angelegt.
Foto: Evan Agostini, dpa

Popstar Madonna hat sich mit Instagram angelegt. Weil sie auf Fotos ihre Nippel zeigte, wurden die Fotos gelöscht. Nun hagelt es Kritik gegen den Konzern.

Weil Madonna Erotikfotos auf ihrem Instagramprofil hochgeladen hatte, auf denen ihre Nippel zu sehen waren, wurden die Bilder von Instagram gelöscht. Daraufhin lud Madonna die Fotos noch einmal hoch: diesmal mit durch Emojis bedeckte Brüste, sodass ihre Nippel verdeckt waren. Diese Fotos ließ Instagram gewähren.

Madonna "erstaunt" über Nippel-Zensur durch Instagram

Zu der Fotoreihe schrieb Madonna auf Instagram: "Ich finde es immer noch erstaunlich, dass wir in einer Kultur leben, die es zulässt, dass jeder Zentimeter des weiblichen Körpers gezeigt wird, außer der Brustwarze. Als ob das der einzige Teil der weiblichen Anatomie wäre, der sexualisiert werden könnte". Fans der Sängerin lobten Madonna für ihre klaren Worte und für ihren Einsatz gegen die Sexualisierung des weiblichen Körpers. "Ikone", schreibt ein weiblicher Fan, andere setzten nur ein "danke, danke, danke" unter den Post, der bisher fast eine Million mal geliked wurde. Madonna folgen über 17 Millionen Menschen auf der Plattform.

Kritik von Madonna: Instagram zensiert weibliche Nippel

Laut den Richtlinien von Instagram, die jeder User vor Nutzung der Plattform akzeptieren muss, ist das Zeigen nackter, weiblicher Nippel verboten. "Das gilt auch für Fotos, Videos und einige digital erstellte Inhalte, auf denen Geschlechtsverkehr, Genitalien und Nahaufnahmen nackter Gesäße zu sehen sind. Dazu gehören auch bestimmte Fotos weiblicher Brustwarzen", heißt es dort. Allerdings betrifft das nur Nippel von Frauen. Männliche Nippel dürfen abgebildet werden.

Video: ProSieben

Bei Frauennippel gelten nur wenige Ausnahmen: Wenn es sich um einen gesundheitlichen Kontext oder etwa Stillen handelt, dürfen Nippel zu sehen sein. Auf Facebook gelten dieselben Regeln. Instagram gehört zu Facebook, der Konzern nennt sich seit kurzem Meta. Auch der Nachrichtendienst WhatsApp gehört zu Meta/Facebook.

Lesen Sie dazu auch

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.