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Brüssel

05.10.2016

Messerattacke auf Polizisten in Brüssel war womöglich Terrorangriff

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hatte die beiden Beamten am Mittwochmorgen attackiert.
Bild: Olivier Hoslet/Archiv (dpa)

Zwei Polizisten sind bei einer Messerattacke in Brüssel verletzt worden. Laut der belgischen Staatsanwaltschaft soll es sich wahrscheinlich um einen Terrorangriff handeln.

Die Messerattacke auf zwei Polizisten in Brüssel hat womöglich einen terroristischen Hintergrund, wie die belgische Staatsanwaltschaft am Mittwoch bekannt gab. Ein Sprecher der auch für Terrordelikte zuständigen Generalstaatsanwaltschaft sagte, die Justiz habe "Hinweise", die darauf schließen ließen. Die beiden Polizisten waren bei dem Messerangriff verletzt worden, der Angreifer wurde nach der Tat angeschossen und festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft werde sich zu einem späteren Zeitpunkt auch zum "Namen, dem Geburtsdatum und der Nationalität" des Angreifers äußern, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Eric Van Der Sypt, weiter. Ein auf Terrordelikte spezialisierter Untersuchungsrichter werde über das weitere Vorgehen gegen den Mann entscheiden, fügte er hinzu. Weitere Angaben machte Van Der Sypt zunächst nicht.

Brüssel: Messerangriff auf Polizisten soll terroristischen Hintergrund haben

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hatte die beiden Beamten am Mittwochmorgen attackiert. Eines der beiden Opfer wurde am Hals verletzt, das andere im Bauchbereich. Beide sind nicht in Lebensgefahr. Eine weitere Polizeipatrouille schoss den Angreifer ins Bein und überwältigte ihn. Er befindet sich ebenfalls nicht in Lebensgefahr.

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Terroranschläge erschüttern Brüssel
Bild: Stringer

Laut belgischen Medienberichten ereignete sich der Angriff während einer Polizeikontrolle auf einer Hauptstraße der Hauptstadt-Gemeinde Schaerbeek. Der Angreifer habe versucht zu fliehen, woraufhin eine andere Polizeistreife auf ihn geschossen habe.

Zuerst hatte sich die Staatsanwaltschaft von Brüssel um den Fall gekümmert, da die Behörden zunächst nicht von einem terroristischen Hintergrund ausgegangen war. afp/dpa/AZ

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