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Earth Hour

29.03.2015

Millionen Menschen auf der Welt schalteten das Licht aus

Auch der Kölner Dom hüllte sich während der "Earth Hour" am Samstagabend in Dunkelheit.
Bild: Henning Kaiser (dpa)

Bei der "Earth Hour" wurde es in vielen Ländern der Welt auf einmal dunkel - Millionen Menschen schalteten das Licht aus. Doch worum geht es bei der Aktion eigentlich?

Anlässlich der Klimaschutzaktion "Earth Hour" haben am Samstag Millionen von Menschen weltweit für eine Stunde das Licht ausgeschaltet. In Deutschland ging unter anderem am Brandenburger Tor in Berlin die Beleuchtung aus. Aktivisten formten dort aus Kerzen den Schriftzug "Save our climate! Now!"

Auch der Pariser Eiffelturm blieb ab 20.30 Uhr unbeleuchtet, aus Sicherheitsgründen allerdings nur für fünf Minuten. In der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro versank die Christus-Statue im Dunkeln und auch am Kreml in Moskau und in den Hochhaustürmen im Zentrum Hongkongs wurden die Lichter gelöscht.

Earth Hour: Über 200 Städte und Gemeinden beteiligten sich in Deutschland

Die 2007 im australischen Sydney gestartete "Earth Hour" soll die Forderung nach verstärkten Anstrengungen zum Schutz von Klima und Umwelt unterstreichen. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF fand die Aktion in diesem Jahr in mehr als 7000 Städten in 172 Ländern statt.

Demnach hüllten sich fast 40 Unesco-Welterbestätten ins Dunkel. In Deutschland hatten 226 Städte und Gemeinden ihre Teilnahme zugesagt. Auch Privathaushalte waren aufgefordert, bei der "Earth Hour" mitzumachen. afp

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