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300 Meter von Wohnhäusern entfernt

01.04.2011

Mit Waffen ausgerüsteter US-Kampfjet stürzt ab

Deutsche und amerikanische Feuerwehrmaenner stehen am Freitag (01.04.11) in Laufeld (Kreis Bernkastel-Wittlich) vor Truemmern eines abgestuerzten Kampfjets der US-Luftwaffe vom Typ A-10 "Thunderbolt II", auch Warzenschwein genannt.
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Deutsche und amerikanische Feuerwehrmaenner stehen am Freitag (01.04.11) in Laufeld (Kreis Bernkastel-Wittlich) vor Truemmern eines abgestuerzten Kampfjets der US-Luftwaffe vom Typ A-10 "Thunderbolt II", auch Warzenschwein genannt.
Bild: dapd

300 Meter von dem Dorf Laufeld in der Vulkaneifel entfernt ist ein US-Kampfjet abgestürzt. Der Pilot konnte sich über den Schleudersitz retten.

Ein Kampfflugzeug der US-Streitkräfte ist am Freitag in der Vulkaneifel nur 300 Meter von Wohnhäusern entfernt bei Laufeld im Kreis Bernkastel-Wittlich abgestürzt. Der Pilot konnte sich mit einem Schleudersitz aus der Maschine retten, wie ein Sprecher der Polizei Trier mitteilte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. An Bord der Maschine sollen nach Angaben von Polizisten vor Ort 11.000 Schuss scharfe Munition gewesen sein.

Laut US-Air-Force handelt es sich bei dem abgestürzten Flugzeug um eine "A-10 Thunderbolt II", auch "Warzenschwein" genannt. Die nur mit einem Piloten besetzte Maschine von der US-Luftwaffenbasis Spangdahlem in der Eifel habe sich auf einen routinemäßigen Trainingsflug befunden, als sie gegen 16 Uhr aus noch ungeklärten Gründen abstürzte.

Augenzeugen zufolge soll das Flugzeug bereits gebrannt haben, als es über den rund 500 Einwohner großen Ort Laufeld flog. Eine Anwohnerin berichtete danach von einem lauten Knall. Es seien "dicke schwarze Rauchwolken" aufgestiegen, sagte die Frau, die nach eigenen Angaben rund 500 Meter vom Unglücksort entfernt wohnt.

Der Bürgermeister von Laufeld, Karl-Josef Junk, bestätigte, dass die Maschine etwa 300 Meter vor dem Dorf abgestürzt sei. "Wir sind wohl knapp einer Katastrophe entgangen", sagte Junk. Der Brand des Flugzeugs ist seinen Informationen zufolge an Nachmittag gelöscht worden. Das weitere Vorgehen müsse nun mit den Rettungskräften und der Bundeswehr koordiniert werden, fügte er hinzu.

An dem Rettungseinsatz waren Feuerwehren, Polizei und ein Rettungshubschrauber beteiligt. Die Absturzstelle ist in der Nähe der Autobahn 1 zwischen den Städten Trier und Daun. dapd

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