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ARD-Fernsehlotterie

03.03.2011

Monica Lierhaus zeigt sich betroffen über Gage-Diskussion

Monica Lierhaus bei ihrem Auftritt bei der Goldenen Kamera.
Bild: dpa

Aus Protest gegen die offenbar hohe Gage für Monica Lierhaus haben viele Fernseh-Lotterie-Abonnenten ihre Lose gekündigt. Nun nimmt die ARD dazu Stellung.

Mit ihrem Comeback bei der Goldenen Kamera hatte die von ihrer Krankheit schwer gezeichnete Monica Lierhaus viele Menschen zu Tränen gerührt. Doch als neue Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie scheint sie sich bei einigen unbeliebt zu machen.

Inzwischen haben etliche Abonnenten ihre Lose bei der Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne" gekündigt - aus Protest gegen die angeblich hohe Gage der einstigen Sport-Moderatorin. Medienberichten zufolge soll das Honorar von Monica Lierhaus 450.000 Euro im Jahr betragen. Bei der ARD-Fernsehlotterie ist man derzeit um Schadensbegrenzung bemüht.  "Die Empörung kann ich verstehen, das ist nachvollziehbar, uns schmerzt jedes Los, das gekündigt wurde", sagte Geschäftsführer Christian Kipper am Donnerstag in Hamburg. "Aber es ist für uns als Soziallotterie wichtig, dass ein prominentes Gesicht für uns wirbt." Monica Lierhaus löst nun Frank Elsner ab. Laut dem Geschäftsführer sei Monica Lierhaus selbst sehr betroffen über die Diskussionen. Die Kampagne mit der Moderatorin startet in der nächsten Woche mit Plakaten.

Monica Lierhaus sieht ihr Engagement als Botschafterin der ARD Fernsehlotterie  eng verbunden mit ihrem persönlichen Schicksal.  Sie wolle weitergeben, was sie erfahren habe: "neuen Lebensmut", sagte die Moderatorin in einem am Donnerstag in Hamburg gezeigten Video anlässlich der Vorstellung der neuen Werbekampagne in Hamburg. Die vergangenen zwei Jahre hätten ihr gezeigt, wie wichtig Hilfe in schwierigen Lebenssituationen sei.

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Derzeit unterzieht sich die 40 Jahre alte Lierhaus weiteren Reha-Behandlungen. Wie der Geschäftsführer der Lotterie, Christian Kipper, berichtet, ließe sich bei Monica Lierhaus' Genesung eine kontinuierliche Verbesserung feststellen. Allerdings stehe noch nicht fest, wann Monica Lierhaus das erste Mal öffentlich als Botschafterin auftrete. Zum Honorar der früheren "Sportschau"-Moderatorin wollte sich Kipper nicht äußern. Beide Seiten hätten darüber Stillschweigen vereinbart. 

Am 6. Januar 2009 war Lierhaus zuletzt als Moderatorin im Fernsehen zu sehen gewesen. Eine Woche später informierte die ARD über eine schwere Erkrankung der Moderatorin, die nach einer Operation im künstlichen Koma lag. Anfang Februar trat die Moderatorin von der Erkrankung schwer gezeichnet bei der Goldenen Kamera auf.  dapd

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