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Nordrhein-Westfalen

17.06.2019

Polizei evakuiert Bank: Kind gesteht Bombendrohung

Ein Kind hat in Neuss mit einer Bombendrohung einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nun müssen möglicherweise die Eltern dafür zahlen. Die Polizei prüft derzeit den Fall.
Bild: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

Ein Zwölfjähriger verursacht mit einer Bombendrohung die Evakuierung einer Bank - inklusive Großeinsatz. Die Polizei prüft nun, ob die Eltern haften müssen.

Ein zwölfjähriger Junge hat gestanden, für die Bombendrohung gegen ein Bankhaus in Neuss bei Düsseldorf verantwortlich zu sein. Er habe einen Zettel mit der Drohung in einen Briefkasten des Geldinstituts eingeworfen, als er dort mit seiner Mutter gewesen sei, berichtete eine Polizeisprecherin am Montag. Eine Erklärung für sein Verhalten habe er nicht geben können.

Bombendrohung von Kind führt zu Großeinsatz der Polizei

Die Mutter hatte sich am Wochenende an die Polizei gewandt, nachdem sich ihr Sohn ihr gegenüber offenbart hatte. Sie selbst habe nichts davon mitbekommen. Die Bombendrohung hatte zu einer Evakuierungsaktion und einem Großeinsatz der Polizei geführt.

Straßen wurden gesperrt. Ein Sprengsatz war nicht entdeckt worden. Die Polizei prüft nun, ob die Eltern für das Verhalten ihres Sohns haften und den Einsatz bezahlen müssen. (dpa)

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