Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Manfred Weber rechnet mit größerer Zahl an Geflüchteten im Winter
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Pornos in der Schule: Sollten Schüler im Sexualunterricht Hardcore-Pornos anschauen?

Pornos in der Schule
19.03.2015

Sollten Schüler im Sexualunterricht Hardcore-Pornos anschauen?

Viele Jugendliche schauen im Internet Pornos an. Zeigen Lehrer solche Filme bald im Unterricht?
Foto: Julian Stratenschulte (dpa)

In Dänemark wird darüber diskutiert, Schülern im Unterricht Hardcore-Pornos zu zeigen - damit sie den Unterschied zur Realität lernen. Ist das auch in Deutschland vorstellbar?

Hardcore-Pornos auf dem Lehrplan - was wie eine provozierende Idee klingt, hat der dänische Sexualkunde-Professor Christian Graugaard mit einem ernsten Hintergrund vorgeschlagen. Seiner Meinung nach bekommen Jugendliche durch solche Filme eine falsche Vorstellung von Sex und behandeln Frauen schlechter. Daher sollen sie anhand von Pornografie im Unterricht lernen, was die Unterschiede zwischen den harten Szenen und der Realität sind.

Mittlerweile wird nicht nur in Dänemark über den Vorschlag diskutiert, sondern auch in vielen anderen Ländern. Wäre es auch vorstellbar, dass Lehrer bald in Deutschland Schülern Pornografie im Unterricht zeigen?

Der deutsche Sexualwissenschaft-Professor Heinz-Jürgen Voß sieht das sehr kritisch. In Deutschland verhinderten schließlich Gesetze, dass Jugendlichen solche Szenen einfach gezeigt werden dürfen. Voß sagt ganz deutlich: "Hardcore-Pornografie hat in der Schule nichts verloren."

Die meisten Jugendlichen haben schon Pornos gesehen

Doch er weiß auch, dass mehr als 90 Prozent der Jungen und etwa zwei Drittel der Mädchen schon einmal Pornos gesehen haben. Schließlich ist das über das Internet heute leicht möglich. Voß fordert daher, den Sexualunterricht daran anzupassen und die nötige Medienkompetenz für den Umgang mit solchen Filmen beizubringen.

"Es geht nicht darum, Pornografie zu verteufeln oder sie den Jugendlichen zu verbieten - aber sie sollten für den Umgang damit sensibilisiert werden", sagt Voß. Dass solche Szenen nicht der Realität entsprechen, ließe sich auch ohne Pornos im Unterricht verdeutlichen. Doch hier sieht der Sexualwissenschaftler noch großen Nachholbedarf. Lehrer könnten den Umgang mit Pornografie im Internet schwer vermitteln, da ihre Mediennutzung ganz anders aussehe als die der Schüler.

Voß warnt auch davor, die Auswirkungen von Pornografie auf Jugendliche zu überschätzen. Natürlich seien sie in gewissen Maße prägend dafür, welches Bild Männer in unserer Gesellschaft von Frauen haben. "Doch Studien zeigen, dass Jungen und Mädchen sehr wertschätzend miteinander umgehen - auch wenn das in den Medien immer wieder anders dargestellt wird", sagt er. Hardcore-Pornos auf dem Lehrplan seien auch aus diesem Grund unnötig. sge

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.