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Pressestimmen
22.03.2021

Kritik zum Köln-Tatort gestern: "Meister des Mitgefühls"

In diesem Artikel lesen Sie die Kritik zum Köln-Tatort von gestern.
Foto: WDR/Martin Valentin Menk

Der Köln-Tatort gestern setzte einmal mehr auf Sozialkritik. "Wie alle anderen auch" ist schonungslos, aber bewegend erzählt - und überzeugt damit auf ganzer Linie. Die Tatort-Kritik.

Eine obdachlose Frau wird in Köln getötet - jemand hat sie angezündet und verbrannt. Ein Fall für Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt). War es eine Tat "im Mileu", oder wer steckt dahinter?

Im Tatort gestern mit dem Titel "Wie alle anderen auch" ging es allerdings nicht nur um den Tod einer Frau. Es ging auch um Einsamkeit, Verzweiflung und soziale Ungerechtigkeit. Sozialkritik ist seit jeher ein Markenzeichen des Köln-Tatort. "Der fertige Film hat mich extrem bewegt", sagte Schauspieler Bär. Er hoffe, dass die Folge auch beim TV-Publikum ein stärkeres Bewusstsein für dieses Thema wecken wird.

Tatsächlich wurden Einsamkeit, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit der Protagonisten auch für die Zuschauer eindrücklich spürbar. Eine Stärke, die auch dieses Mal wieder viel Beifall findet - auch wenn der Krimi-Charakter in diesem Köln-Tatort in den Hintergrund rückt. Die Pressestimmen.

Kritik zum Köln-Tatort gestern: "Keine Vorführung, eher eine Widmung"

Der Sonntagabend-Krimi wirft in schonungsloser Weise ein Licht auf ein Problem, das der breiten Öffentlichkeit oft verborgen bleibt – und weis dabei trotz vereinzelter Logikfehler zu überzeugen. Abendzeitung

Keine Vorführung, eher eine Widmung, fast eine Hommage an die, die sonntags nicht mehr den Tatort sehen können. Berliner Zeitung

Hässliche Welt, polierte Fassade: Dieser Tatort verliert zuweilen das Elend aus den Augen, von dem seine Schöpfer unbedingt Zeugnis ablegen wollen. Der Spiegel

Feierabend an der Wurstbraterei: die Kölner Tatort-Kommissare Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt).
Foto: Martin Valentin Menke, WDR

Bewertung: Der Krimi gerät im Köln-Tatort in den Hintergrund

Schicksale am unteren Rand der Gesellschaft, übergriffige Männer, kranke Beziehungen: Im 81. Kölner Fall kommt wenig Freude auf. TV Spielfilm

Der Kriminalfall tritt zugunsten eines sensibel erzählten Sozialdramas in den Hintergrund. Stern

Obdachlosigkeit, häusliche Gewalt, Altersarmut: Im Kölner Tatort wird an sozialen Missständen nicht gespart. Und anders als sonst ist man ziemlich nah dran. Dass der Fall dabei in den Hintergrund gerät, ist zu verschmerzen. RP Online

Über diesen Krimi-Umweg Sensibilität für die Not vor der Haustür zu schaffen ist ein Verdienst dieses Tatorts. Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Tatort-Kritik: "Mit großer Empathie erzählt"

Mit großer Empathie erzählt die neue Folge der Krimireihe davon, wie Menschen aus der Normalität kippen und an den Rand der Gesellschaft geraten. Neue Zürcher Zeitung

Kein Krimi im klassischen Sinne, vielmehr eine gesellschaftliche Momentaufnahme, die fehlende Spannung mit dichter Atmosphäre und tollem Cast wettmacht. ntv

Meister des Mitgefühls: Der Kölner Tatort bleibt Empathie-Zentrum des deutschen Fernseh-Krimis. Der Tagesspiegel

Der Tatort lockt Sonntag für Sonntag Millionen vor den Fernseher. Aber wer ermittelt eigentlich wo? Diese  Kommissare bzw. Teams sind derzeit im TV-Einsatz.
23 Bilder
Tatort-Kommissare: Wer ermittelt wo?
Foto: Thomas Kost, WDR/Molina Film

Kritik und Pressestimmen zu den letzten Tatort-Folgen am Sonntag

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22.03.2021

Sehr gut, zeigt wie schnell die Menschheit abstumpft aber auch wie schnell man auf die anders Seite der des Leben kommt ohne Schuld zusein.

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