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"Schlangengrube"

29.05.2018

Pressestimmen zum Münster-Tatort: "Nichts Neues, nichts Aufregendes!"

Ein Pinguin in der Rechtsmedizin – Fans von Thiel (Axel Prahl) und Boerne (Jan Josef Liefers) durften sich auf einen humorvollen Tatort freuen.
Bild: WDR/Thomas Kost

Fans des Ermittler-Duos Thiel und Boerne dürfen sich auf einen neuen Tatort aus Münster freuen. Es wird witzig, Spannung fehlt heute jedoch. Die Pressestimmen.

"Schlangengrube" heißt der neue "Tatort" aus Münster, den das Erste am Sonntagabend zeigt. Thiel und Boerne untersuchen dabei einen Todesfall, der sich in der Nachbarschaft von Staatsanwältin Klemm ereignete. Während die Spuren Kommissar Thiel in den Münsterschen Zoo führen, versucht sich Prof. Boerne einen Namen als TV-Koch zu machen. Die Pressestimmen.

Pressestimmen zum Münster-Tatort: "Der gepflegte Krimi-Klamauk"

"Axel Prahl und Jan Josef Liefers alias „Thiel“ und „Boerne“ liefern mal wieder, was die Fans von ihnen erwarten. (...) Wer nur ein Fitzelchen Sinn für den Münster-Humor hat, sollte wieder dabei sein." Express.de

"Für den neuen „Tatort“ aus Münster haben die beiden Autoren Stefan Cantz und Jan Hinter in Kooperation mit Regisseurin Samira Radsi alle Register gezogen. Vielleicht liegt es ja daran, dass es in diesem Jahr – zum ersten Mal seit der Aufnahme von Münster in den Reigen der „Tatort“-Schauplätze – nur eine Episode aus der westfälischen Beamten- und Studentenstadt gibt." Tagesspiegel.de

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"Anschauen? Nein, falls man harte Action bevorzugt. Ja natürlich, wenn man Thiel, Boerne & Co. mag. Münster bleibt Münster. Der gepflegte Krimi-Klamauk." Bild.de

"Münster-Fans wird der Fall "Schlangengrube" gefallen, bietet er doch wie immer das Gewohnte. Wer sich hingegen Fälle abseits der ausgetretenen Wege wünscht (können sie in Münster ja manchmal auch), sollte es heute besser bleiben lassen. (...) Wenn die Ideen so sehr ausgehen, ist es kein Wunder, dass der Quotenbringer nur noch einmal im Jahr laufen soll." tag24.de

"Wem es nicht reicht, sich an den Frotzeleien zwischen Boerne und Thiel zu erheitern, dem dürfte dieser Fall schnell langweilig werden, denn die Geschichte ist am Ende mal wieder reichlich konstruiert." stern.de

"Nichts Neues, nichts Aufregendes! So geht eigentlich Vorabendserie."

"Eine Sache macht bei diesem öffentlich-rechtlichen Sonntagskrimi doch wütend: Dass der dubios-dekadente Fernsehbonze (Robert Hunger-Bühler), auf den die Lösung des Falles zutorkelt, ausgerechnet von der privaten Konkurrenz sein soll, zeugt doch von mangelnder Souveränität des verantwortlichen WDR. (...) Besoffen von der eigenen Witzigkeit, aber kein Mut zur Selbstironie, geht gar nicht." Spiegel.de

"Eigentlich könnte das Erste diesen Tatort im Nachmittagsprogramm unter dem Titel „Panther, Pinguin und Co.“ aus dem Münster-Zoo zeigen. Denn Spannung ist auch in „Schlangengrube“ ein sehr flüchtiges Element und auch die Schenkelklopfer unter den Zuschauer dürften ihre Pfötchen diesmal vergleichsweise stillhalten. Schließlich werden auch Tiere zu Opfern. Und Tierärzte zu Tätern." Neue Osnabrücker Zeitung

"Es ist wieder mal ein Comedy-Tatort. Schön ist, dass die Autoren aus der kompletten Klamauk-Ecke rausgekommen sind. Früher waren Münster-Tatorte echt nur noch Gag an Gag an Gag. Den Fehler machen sie heute nicht mehr. Es bleibt trotzdem witzig, unterhaltend und ordentlich skurril. Wer Thiel und Boerne immer schon mochte, für den ist das ein schöner Popcorn-Tatort." swr3.de

"Die Exzentrik um der Exzentrik willen kann auch nerven. Denn erneut erleben wir nur eine Variante des Münsteraner Dreamteams. Nichts Neues, nichts Aufregendes! So geht eigentlich Vorabendserie. Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag

Der Tatort lockt Sonntag für Sonntag Millionen vor den Fernseher. Aber wer ermittelt eigentlich wo? Diese  Kommissare bzw. Teams sind derzeit im TV-Einsatz.
22 Bilder
Tatort-Kommissare: Wer ermittelt wo?
Bild: HR/Degeto

"Der aufmerksame Zuschauer ist den Ermittlern immer drei Schritte voraus"

"Die Story um entwendete Zootiere ist trotz der mutmaßlichen Verwicklung von Staatsanwältin Klemm (Mechthild Großmann) mal wieder völlig belanglos - was zählt, sind die Reibereien zwischen den beiden Ermittlern und Pleiten, Pech und Pannen auf dem Weg zum Finale. Das Ganze hat man als Zuschauer mittlerweile so oft gesehen (33 Mal, um genau zu sein), dass man den Fortgang des Films wahrscheinlich auch im Schlaf herbeten könnte, gar nicht mal so unberechenbare Twists inklusive." n-tv.de

"Wie der ARD und ihrem Hype um Koch-Shows und Zoo-Dokus so nebenbei noch eine mitgegeben wird, das ist gnadenlos konstruiert – aber gnadenlos gut." Stuttgarter-Zeitung.de

"Kommissar Thiel ist diesmal nicht ganz so knurrig. Rechtsmediziner Boerne parliert in gewohnt schöner Blasiertheit, wobei ihm die verschnöselte Haute-Cuisine-Grammatik außerordentlich zu Pass kommt." Kölner Stadt-Anzeiger

"Die Verhöre klingen wie das gelangweilte Abstottern üblicher „Tatort“-Floskeln, und der aufmerksame Zuschauer ist den Ermittlern dabei immer drei Schritte voraus. (...) Vom einzigen Münsteraner „Tatort“ im Jahr 2018 hätte man sich mehr erhofft als dieses Zoo-Abenteuer." welt.de

Und das schreibt unsere Redaktion in ihrer Kritik über den Tatort: "Es ist einfach zu viel reingepackt in die Geschichte, zumal Boernes Kritik an Thiels Speisegepflogenheiten („degenerierte Geschmacksrezeptoren eines Einmal-Döner“) sich ziemlich schnell erschöpft." (AZ)

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