Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Russische Attacken im Donbass dauern trotz Schnee und Kälte an
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Rassismus: Kolonialismus verharmlost? Europa-Park baut "Dschungel-Floßfahrt" um

Rassismus
17.09.2021

Kolonialismus verharmlost? Europa-Park baut "Dschungel-Floßfahrt" um

Der Europa-Park in Rust hat auf den Vorwurf reagiert, eine stereotype Darstellung schwarzer Menschen verharmlose den Kolonialismus.
Foto: Philipp von Ditfurth, dpa (Archivfoto)

Schwarze Menschen in traditioneller Kluft, Weiße in Safari-Kleidung: Für zwei Studierende verharmlost der Europa-Park die Kolonialzeit. Der reagiert auf die Vorwürfe.

Eine Attraktion des Europa-Parks Rust erhitzt die Gemüter: Eigentlich soll man mit ihr "den faszinierenden Kontinent Afrika" erforschen, heißt es auf der Internetseite des baden-württembergischen Freizeitparks, "bei einer gemütlichen Expeditionstour per Floß". Doch Kritiker sehen das anders.

Zwei Freiburger Studierende kritisierten die Darstellung schwarzer Menschen der Attraktion "Dschungel-Floßfahrt" im Europa-Park, schreibt die Badische Zeitung, die zuerst über den Vorgang berichtete. 1978 wurde sie nach Angaben des Parks eröffnet, dauert siebeneinhalb Minuten und befördert bis zu 1670 Personen pro Stunde über den See.

Kritiker: Europa-Park-Attraktion verharmlost Kolonialzeit

Der Grund für die Kritik: Die "Dschungel-Floßfahrt" zeigt schwarze Menschen in traditioneller Kluft, weiße Personen sind in Safari-Kleidung dargestellt. Die Seminararbeit zweier Freiburger Studierender habe nun den Ausschlag für eine Veränderung gegeben, berichtet die Stuttgarter Zeitung. "Eine Zeit wie der Kolonialismus hat in einem Freizeitpark nichts zu suchen", wird eine beteiligte Studentin zitiert.

Ein Sprecher des Europa-Parks kommentierte den Vorwurf laut dem Bericht: „Manche Szenen der ‚Dschungel-Floßfahrt’, die zu den ältesten Attraktionen des Europa-Park zählt, können nach heutigen Maßstäben fehlgedeutet werden." Bereits 2020 habe es mehrere Hinweise dazu von Gästen gegeben.

Teilweise hat der Europa-Park die Attraktion schon umgebaut

Die bereits geplante Neugestaltung der "Dschungel-Floßfahrt" werde nun beschleunigt, einige Figuren bereits in der aktuellen Saison entfernt. „Ohne Frage wird in den Themenbereichen des Europa-Park bewusst mit Klischees gearbeitet, die sicherlich teilweise auch überspitzt dargestellt werden“, zitiert die Stuttgarter Zeitung den Sprecher. „Jede Form des Rassismus und der Diskriminierung lehnt der Europa-Park mit Nachdruck ab“, betonte er.

Bereits jetzt ist die Attraktion teilweise umgebaut. Die Figur eines Schwarzen, der hängend entlang einer Seilbahn fährt, ist dem Bericht zufolge verschwunden. Stattdessen hält sich nun eine weiße Figur daran fest. Die „Colonial Food Station“ wurde in „Adventure Food Station“ umbenannt. (AZ)

Nach dem Tod des US-Amerikaners George Floyd kam es mehrfach zu Ausschreitungen in den USA. Der 46-jährige Afroamerikaner starb nach einem brutalen Polizeieinsatz.
15 Bilder
Nach dem Tod von George Floyd: Die Proteste in Bildern
Foto: Julio Cortez, dpa


Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Umfrage von Civey anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Civey GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.