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27.07.2010

Raubtier schlendert angeblich durch Mecklenburg-Vorpommern

Ein junges Löwenjunge. Bild: dpa

Angler haben scheinbar eine Großkatze in der freien Natur gesichtet. Die Zeugen gehen von einem Puma oder einem kleinen Löwen aus. Bisher fehlt jedoch noch jede Spur von dem Raubtier.

Angler haben in Mecklenburg-Vorpommern in freier Natur eine Großkatze beobachtet. Wie die Kreisverwaltung Uecker-Randow am Dienstag mitteilte, wollen die Angler die Raubkatze in der Nacht zum Samstag am Darschkowsee bei Stolzenburg gesichtet haben.

Die gelblich gefärbte Katze habe eine Schulterhöhe von 50 Zentimetern und einen buschigen, durchhängenden Schwanz gehabt, sagte Klaus Behm, einer der beiden Zeugen. Die Katze war den beiden Anglern nachts auf der Heimfahrt begegnet. "Das Tier tauchte etwa zehn Meter vor unserem Auto im Scheinwerferkegel aus dem hohen Gras auf", sagte Behm.

Das Raubtier sei etwa 30 Meter vor dem Auto hergetrabt und dann in Richtung einer Badestelle im Schilf verschwunden. Behm sagte, er habe das Tier deutlich sehen können. Seiner Ansicht nach handelte es sich um einen Junglöwen oder Puma. Die beiden Angler hatten sich am Dienstag entschlossen, die Ordnungsbehörde des Landkreises Uecker-Randow von ihrer Beobachtung zu unterrichten, um auf eine mögliche Gefahr hinzuweisen.

Ein Sprecher der Kreisverwaltung sagte, man halte die Angaben durchaus für glaubwürdig und nehme die Sache ernst. Er verwies darauf, dass heutzutage immer mehr Großraubkatzen und Exoten illegal gehandelt würden. Die Bevölkerung werde jedenfalls zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen. Nach Angaben des Tierparks Ueckermünde stammt das Tier nicht aus dem 34 Kilometer vom angeblichen Fundort gelegenen Zoo. Möglicherweise sei die Katze ja auch über die polnische Grenze eingewandert. ddp

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