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Salisbury
09.07.2018

Britin an Nowitschok-Vergiftung gestorben - Ermittlung wegen Mordes

Britischer Polizist neben seinem Polizeiauto nahe der dem Ermittlungsort. Das mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftete Paar aus Südengland ist vermutlich nicht Opfer eines gezielten Anschlags geworden.
Foto: Steve Parsons/PA Wire (dpa)

Die mit Nowitschok vergiftete Britin ist tot. Die 44-jährige Frau und ihr Partner waren vor einer Woche in ein Krankenhaus in Salisbury eingeliefert worden.

Nach dem Tod einer Britin durch eine Vergiftung mit dem Kampfstoff Nowitschok hat Scotland Yard Mordermittlungen aufgenommen. Am Montagnachmittag sollte zudem der Krisenstab der Regierung, das Cobra-Komitee, in London zusammentreten. 

Die 44-jährige Frau aus Amesbury war Sonntagabend im Krankenhaus gestorben. In der Klinik in Salisbury hatte sie gut eine Woche zusammen mit ihrem 45-jährigen Lebensgefährten gelegen, der weiter in einem kritischen Zustand ist. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden einen Behälter mit dem Nervengift berührt haben. Die Dosis sei sehr hoch gewesen.

Russland bestreitet Verstrickung mit Nowitschok-Vergiftungen

Britische Medien berichteten, dass beide Drogenkonsumenten waren. Sie könnten ein Fläschchen oder eine Spritze mit Giftresten gefunden haben, das beim Attentat auf die Skripals verwendet wurde. Denn unweit vom Wohnort der gestorbenen Frau, die drei Kinder hinterlässt, waren der russische Ex-Spion Sergej Skripal (67) und seine Tochter Julia (33) infolge eines Anschlags ebenfalls mit dem Nervengift in Kontakt gekommen. London hatte Moskau dafür verantwortlich gemacht. Russland bestreitet jegliche Verstrickung.

Kremlsprecher Dmitir Peskow sagte am Montag, Russland bedauere den Tod der Britin. Dem Kreml sei aber nicht bekannt, dass jemand Russland mit dem jüngsten Vergiftungsfall in Verbindung bringe. Solche Vorwürfe wären auch absurd, sagte er der Agentur Tass zufolge.

Nach dem Tod einer Britin durch eine Vergiftung mit dem Kampfstoff Nowitschok hat Scotland Yard Mordermittlungen aufgenommen. Am Montagnachmittag sollte zudem der Krisenstab der Regierung, das Cobra-Komitee, in London zusammentreten. 

44-jährige Britin starb nach Kontakt mit dem Gift

Die 44-jährige Frau aus Amesbury war Sonntagabend im Krankenhaus gestorben. In der Klinik in Salisbury hatte sie gut eine Woche zusammen mit ihrem 45-jährigen Lebensgefährten gelegen, der weiter in einem kritischen Zustand ist. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden einen Behälter mit dem Nervengift berührt haben. Die Dosis sei sehr hoch gewesen.

Britische Medien berichteten, dass beide Drogenkonsumenten waren. Sie könnten ein Fläschchen oder eine Spritze mit Giftresten gefunden haben, das beim Attentat auf die Skripals verwendet wurde. Denn unweit vom Wohnort der gestorbenen Frau, die drei Kinder hinterlässt, waren der russische Ex-Spion Sergej Skripal (67) und seine Tochter Julia (33) infolge eines Anschlags ebenfalls mit dem Nervengift in Kontakt gekommen. London hatte Moskau dafür verantwortlich gemacht. Russland bestreitet jegliche Verstrickung.

Kremlsprecher Dmitir Peskow sagte am Montag, Russland bedauere den Tod der Britin. Dem Kreml sei aber nicht bekannt, dass jemand Russland mit dem jüngsten Vergiftungsfall in Verbindung bringe. Solche Vorwürfe wären auch absurd, sagte er der Agentur Tass zufolge.

Ermittler vermuten Zusammenhang mit Fall Skripal

Die Polizei sperrte sechs Areale in Amesbury und im 13 Kilometer entfernten Salisbury ab, in denen sich das Paar kurz vor den ersten Symptomen aufhielt. Dazu zählen eine Apotheke, eine Kirche und das Wohnhaus des 45-Jährigen. Das Hostel, in dem seine Freundin lebte, wurde evakuiert. 

Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren vor vier Monaten bewusstlos auf einer Parkbank im benachbarten Salisbury entdeckt worden. Sie entkamen nur knapp dem Tod und leben inzwischen an einem geheimen Ort. 

London bezichtigte Moskau, Drahtzieher des Anschlags gewesen zu sein. Nowitschok wurde in der früheren Sowjetunion entwickelt, später wurde damit auch in anderen Ländern experimentiert. Der Kreml bestreitet jegliche Vorwürfe. Der Fall löste eine schwere diplomatische Krise aus. Mehr als zwei Dutzend Länder wiesen russische Diplomaten aus. Russland reagierte ebenfalls mit Ausweisungen.

Wegen des Skripal-Falls hatten das Königshaus und britische Politiker beschlossen, die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland nicht zu besuchen. Jetzt strebt das englische Team ausgerechnet in Moskau seinen größten Erfolg seit der Heim-WM 1966 an, als England Weltmeister wurde. Am Mittwoch steht in der russischen Hauptstadt das Halbfinale gegen Kroatien an. (dpa)

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